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Backpacking Borneo Santubong Nasenaffen

Erster Dschungeltreck im Santubong Nationalpark

Nach einem reichhaltigen Frühstück in unserem Hoemstay Nanga Damai Homestay (Details zur Unterkunft findest Du hier bei Booking.com: Nanga Damai Homestay) waren wir perfekt gestärkt für eine erste Dschungelwanderung. Der Santubong Nationpark lag  nur ein paar Kilometer entfernt und so konnten wir schnell einchecken. Bevor wir losgehen durften, mussten wir uns noch in eine Liste eintragen mit Uhrzeit und Route, die wir gehen wollten. Nach Beendigung der Tour mussten wir uns wieder austragen. So überprüfen sie im Park, dass niemand verloren geht.

Backpacking Borneo Santubong Nationalpark Karte

Wir haben uns für den kleinen Rundgang entschieden, da wir zum späten Nachmittag zur Bootstour zu den Nasenaffen verabredet waren. Der kleine Rundgang sollte ca 1.5 Stunden dauern.

Tipp: Unbedingt genügend Wasser mitnehmen!  Und so ging es vom Park Büro den Berg hinauf durch den Dschungel bis zu einem Wasserfall. Wollte man gerade aus gehen, konnte man den 810 m hohen Berg Mount Santubong besteigen. Da sollte man aber genügend Zeit mitbringen, da der Aufstieg ca. 2.5 Stunden dauert. Auf unserer kleinen Runde gab es mitten im Dschungel einen kleinen Baumwipfelpfad mit Blick auf einen idyllischen Wasserfall. Cool :-). Was man nicht vergessen darf, wir waren im April dort und da waren ca. 35°C und gefühlte 99% Luftfeuchtigkeit. So wurde der kleine Rundgang über Stock und Stein, bergauf und bergab schon anstrengend. Aber es hat sich absolut gelohnt.

Infos zum Santubong Nationalpark:

Web: https://www.sarawakforestry.com/parks-and-reserves/santubong-national-park/

Bootstour mit Wetland Cruise zu den Nasenaffen

Unser Vermieter hatte einen Tipp für uns, um uns die Nasenaffen anzuschauen. Ein kurzer Anruf bei Wetland Cruise und schon waren wir für die Bootstour gebucht.  Wir wurden um 16:00 Uhr von einem Fahrer abgeholt, der sehr begeistert von unserem Wunsch war, nach Kapit und Belaga ins Landesinnere zu fahren. Mit seinen Erzählungen wurde unser Wunsch bestärkt: wir müssen nach Kapit!

Und dann ging es auch schon los zur Bootstour, auf der wir beide alleine mit dem Kapt’n und einem Guide waren. Wir fuhren an der Küste entlang und konnten letztendlich ein Krokodil bestaunen. Dann ging es weiter zu den Mangrovenwälder. Und hier waren sie dann, die Nasenaffen. Das war schon ziemlich cool zu sehen, wie sie in kleinen Gruppen von Baum zu Baum sprangen oder einfach da saßen und Blätter fraßen. Bevor es dann zum phänomenalen Sonnenuntergang ging, gab es noch ein Sundowner Dinner mit einem Kaltgetränk auf dem Boot. Und dann konnten wir den Sonnenuntergang genießen.

Alle Bilder Backpacking Borneo Tag 2

Fazit Tag 2 Backpacking Borneo

Borneo im April hieß bei uns, ca. 35°C und hohe Luftfeuchtigkeit. Das wiederum bedeutete gaaanz viel trinken. Wären wir nicht mit den Nasenaffen verabredet gewesen, wäre wir wohl auf den Mount Santubong gesteigen. Da haben wir gehört, dass sich ein Aufstieg auf alle Fälle lohnen sollte. So aber konnten wir beides sehr gut genießen, Dschungeltreck UND Bootstour. Für uns, wo wir nur 2 Übernachtungen im Nanga Damai Homestay bleiben wollten, war das so ein perfekter Tag.

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Backpacking Borneo Sawarak Cultural Village

Flug mit Condor nach Kuching

Wir hatten unseren Flug vom Flughafen Münster Osnabrück (FMO) nach Kuching in Malaysia / Borneo (über Frankfurt und Kuala Lumpur) 4 Monate vor Reisebeginn mit Condor gebucht. So weit – so gut. 24 Stunden vor Reisebeginn wollte ich online Einchecken und mir die Sitzplätze aussuchen. Das funktionierte leider nicht, eine Sitzplatzreservierung war nicht möglich. Es gab beim Online-Check-In auch keine vorgegeben Sitzplätze. Als Sitzplatz stand auf dem Flugticket nur „SBY“, was auch immer das heißen sollte.

Und so fuhren wir zum Flughafen FMO und checkten dort ein, allerdings nur für den Lufthansa Flug von Münster nach Frankfurt, alles andere sollten wir in Frankfurt am Condor Schalter erledigen. Komisch. In Frankfurt angekommen wechselten wir in den Transitbereich und erst als das Boarding gestartet war und die letzte Gruppe aufgerufen wurde bekamen auch wir unsere Flugtickets und es konnte endlich losgehen!

SBY = Standby. Was sind Standby Tickets? Siehe hier bei Travelbook: Was genau ist ein Stand-by-Flugticket? | TRAVELBOOK

Der Service an Bord von Condor war alles andere als umwerfend sondern eher schlecht. Als freies Entertainment gab es nur 4 deutsche Filme zur Auswahl: „Der fantastische Mr Fox“ aus 2009, „Im Herzen der See“ (2015), „Polarexpress (2004) und „Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn“ (2015). Dazu gab es jeweils eine Folge einer Sitcom Serie auf Deutsch und das war es dann. Kopfhörer sollten 10 EUR kosten und das Essen war sehr spärlich. Es gab keine alkoholischen Getränke, sondern nur gegen Aufpreis. Es wurden ebenfalls keine Erfrischungstücher gereicht, sondern es gab wenig Service. Alles war gezwungen nett, nicht mehr. Aber wir kamen letztendlich nach über 20 Stunden in Kuching an und das war ja die Hauptsache.

Vom Flughafen Kuching zu unserem Homestay in Santubong

Für die ersten Tage hatten wir uns schon vorher ein Auto gemietet, da unsere erste Unterkunft ca 40 km außerhalb von Kuching lag. Nach ca 20 Minuten war unser Auto startklar und wir fuhren zu unserer ersten Übernachtung: das Nanga Damai Homestay. (Details zu Preisen und Verfügbarkeit findest Du hier bei Booking.com: Nanga Damai Homestay).

Diese Unterkunft war für uns der optimale Einstieg in unsere Borneo-Rundreise: Schönes Zimmer, gute Aussicht, gutes Frühstück und sehr netter und hilfsbereiter Vermieter. Absolut top.

Alternative Hotelsuche:



Booking.com

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Erste Aktivitäten in Santubong

Nachdem wir eingecheckt waren, sind wir zum Damai Beach gefahren (ca. 6 Kilometer vom Homestay entfernt). Hier konnte man für kleines Geld leckere Snacks essen, die dort am Strand frisch zubereitet wurden.

Danach besuchten wir das Sawarak Cultural Village (https://scv.com.my/).

Hierbei handelt es sich um ein lebendes Museum mit vielen verschiedenen Häusern von verschiedenen ethnischen Gruppen wie z.B. den Iban, Orang Ulu oder den Bidayuh. Zu den vielen Häusern gehört auch ein größeres Theater, wo regelmäßige kulturelle Veranstaltungen und Aufführungen durchgeführt werden. Hier gibt es jeden Tag um 11:30 Uhr und um 16:00 Uhr eine Vorführung von verschiedenen kulturellen Aufführungen mit Tanz, Gesang und Performance. Wir besuchten die Vorführung um 16:00 Uhr und das war ganz kurzweilig. Die Häuser, wie z.B. die Langhäuser waren zum Teil leider geschlossen. Und so hatten wir uns in relativ kurzer Zeit das ganze Museum einmal angeschaut. Das war ein guter Einstieg in unsere Borneo-Rundreise.

Unser erstes Abendessen nahmen wir dann in der Bar und Grillrestaurant „Escobar“ ein. Hier kann ich nur sagen : Macht das bloß nicht! Es war das schlechteste und teuerste Essen unserer gesamten Borneo Tour!

Zurück in unserem Homestay konnte unser Vermieter uns sehr gute Tipps geben, wie wir eine besondere Rundreise durch Borneo machen können, ohne auf den „normalen“ Touristenwegen unterwegs zu sein. Und so sollte die Tour dann von Kuching über Sibu, Kapit, Belaga, Miri, Nationalpark Mulu bis nach Kota Kinalabu verlaufen.

Backpacking Borneo unserer Routenvorschlag

Alles klar? Was soll ich sagen, er hatte Recht gehabt, es wurde eine unvergessliche Rundreise abseits der Touristenströme!

Alle Bilder Backpacking Borneo Tag 1

Fazit Tag 1 Backpacking Borneo

Am Anfang der Reise war zuerst ganz viel Zittern angesagt, bis wir endlich kurz vor Abflug unsere Flugtickets hatten. Hier können wir auf alle Fälle die eher schlechte Bewertung von Condor (siehe auch Flights4u.com ) bestätigen. Unser erster Vermieter im Nanga Damai Homestay (siehe Details zur Unterkunft hier bei Booking.com: Nanga Damai Homestay) war unserer wichtigster Mann der Borneo-Rundreise, da wir seinen Vorschlag zum Routenplan komplett umgesetzt haben.

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Tag 21 Kapstadt Signal Hill Tafelberg

Und dann kam er: „Unser letzter Tag in Südafrika“. Der ist sehr schnell erzählt. Unsere Koffer waren gepackt und kurz nach acht gab es das letzte südafrikanische Frühstück. Und dann hieß es Bye-Bye zu sagen.

Wir fuhren zu unserem aller letzten Sightseeing Event: dem Signal Hill. Der Signal Hill mit circa 350 m Höhe liegt oberhalb von Kapstadt und bietet einen ganz tollen Rundumblick über die gesamte Stadt. Gegen 10:30 Uhr mussten wir weiterfahren zum Flughafen um pünktlich um 11:00 Uhr unser Auto abzugeben. Um 14:00 Uhr war Abflug nach Johannesburg. In Johannesburg mussten wir noch 3 Stunden warten und dann startete unser Jumbojet“ Boeing 747“ zurück nach Frankfurt. Unser super toller Urlaub mit enorm vielen begeisternden Impressionen war vorbei.

Tipp:
Auf dem Signal Hill starteten viele Gleischirm-Flieger, sowohl einzeln als auch im Tandemflug. Wer Zeit und Lust hat, sollte frühzeitig buchen!

Tag 21 Kapstadt Signal Hill Gleitschirm

Tag 21 Kapstadt Signal Hill Gleitschirm

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Tag 20 Kap der guten Hoffnung

Wer hätte es gedacht, wir starteten mit Frühstück: es gab arme Ritter und Crambled Eggs mit Bacon. An unserem vorletzten Tag stand das Kap der guten Hoffnung auf dem Plan.
Zuerst fuhren wir nach Bo-Kaap. Dieses kleine Stadtviertel am Fuße des Signal Hills ist bei Touristen besonders beliebt durch die vielen bunten und sehr farbenfrohen Häusern. Wer genügend Zeit mitbringt, der sollte das Bo-Kaap Museum (http://www.iziko.org.za/museums/bo-kaap-museum) besuchen. Wir hatten ja noch einiges vor und so schlenderten wir durch die Straßen und fuhren nach relativ kurzem Aufenthalt wieder weiter.

Unterwegs hielten wir zuerst in Muizenberg an, einem Surfer Paradies mit schönen bunten Strandhäusern. Wir spaziertem am Strand entlang und sammelten Muscheln. Weiter ging die Route nach Sankt James. Dieser Ort ist Vintage pur und hat uns total begeistert: ein richtig schöner pittoresker Ort! Alles war herrlich bunt, alt und ganz im Shabby Look. In einer kleinen Bäckerei genossen wir Cappuccino und Croissants und schon ging es auch wieder weiter.

Wir kamen am Nationalpark Cape Point an. Eine herrliche Landschaft (eher flach und felsig) erwartete uns. Bis zum Cap Point fuhren wir circa 30 Minuten mit kleinen Abstechern zum Meer. Am Cap Point mit Leuchtturm waren viele andere Touristen auch schon da. Aber in der Hochsaison ist das wohl noch viel viel schlimmer ?.. Wir fuhren mit der Bahn auf den Berg hoch zum Leuchtturm und genossen die wunderbaren Ausblicke. Leider gibt es immer noch hirnleere Touristen, die hier am Abgrund für ein Selfie rumturnen müssen (total dämlich und bekloppt, unsere Vermieterin sprach davon, dass permanent mal jemand dort die Klippen runterfällt). Wir liefen den Berg hinunter und fuhren weiter zum Kap der Guten Hoffnung. Hier mussten wir regelrecht Schlange stehen, um „unser Foto“ natürlich mit dem Schild zu machen.

Ein Blick auf die Uhr sagte uns, wir waren im perfekten Timing. Weiter ging es dann zu Südafrikas schönsten Küstenstraße den Chapmans Peak Drive (www.chapmanspeakdrive.co.za).

Wir kamen gegen 18:00 Uhr an, die Sonne begann zu sinken, atemberaubend!! Wir fuhren die tolle Küstenstraße entlang des Sonnenunterganges  und waren hin und weg.

Tag 20 Chapmans Peak Drive Panorama

Tag 20 Chapmans Peak Drive Panorama

Als wir in Hout Bay ankamen, knurrte uns der Magen und wir kehrten im Restaurant Mariners Wharf ein. Es war ein Tipp unserer Vermieterin und hier findet ihr meinen Bericht zum Restaurant Mariners Wharf. Zurück in unserer Wohnung hieß es dann Koffer packen, unser Urlaub ging zu Ende.

Impressionen zum Tag 20 Kap der guten Hoffnung

Highlight des Tages:
Kap der guten Hoffnung, Chapmans Peak Drive

Tipp:
Idealerweise kommt man am Chapmans Peak Drive zum Sonnenuntergang an und befährt diesen in Richtung Hout Bay. So bekommt man die beste Aussicht.

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Tag 19 Kirstenbosch Protea

Unser zweiter Tag in Kapstadt und die Ziele des Tages waren der botanische Garte Kirstenbosch und das Imizamo Yethu Township. Erst gab es lecker Frühstück mit Pancake und Guido’s Spezial in unserer tollen Unterkunft (Cactusberry Lodge). Gut gestärkt gingen wir zum Bus. Unser erstes Ziel war dann der botanische Garten Kirstenbosch. Hier konnten wir gar nicht aufhören zu schauen, zu fotografieren und die tollen Pflanzen zu bestaunen. Hier im Garten gab es sehr viele Pflanzen der Gattung Protea (siehe auch hier bei Wikipedia: Zuckerbüsche) dazu einen Wahnsinns Panorama, genial!! Dabei sollte man unbedingt auch den Baumwipfelpfad begehen! Wir liefen circa 2 Stunden durch den Garten und waren auf dem Baumwipfelpfad fast alleine. Es war heiß, die Sonne schien und wir gingen zum Restaurant mitten im Park, wo wir ein gemütliches und schattiges Plätzchen fanden.

Dann ging’s weiter auf der blauen Linie mit dem Bus zu unserem nächsten Halt, die Haltestation 23 mit der Tour insImizamo Yethu Township. Unser Guide führte uns durch das Trownship und erzählte viel über das (Über-) Leben in der Stadt. Ca. 40.000 Menschen lebten hier. Einige bauten sich ein eigenes Business auf, andere hofften auf einen Job in der Stadt. Wir wurden zu einer Grundschule geführt, wo wir natürlich auch alle was spendeten. Im Handwerkermarkt gab es viel selbst gemachtes zu kaufen. Die Zeit drängte und so mussten wir das Township wieder verlassen. Wir waren froh nicht hier leben zu müssen, haben aber trotzdem einen ganz guten Einblick bekommen. Wir hoffen dass die Spenden helfen!! Unsere Vermieterin erzählte uns später, dass gerade diese Touristentouren wichtig sind für die Townships. Zum einen erhalten die Guides Geld, zum anderen verkaufen sie Handgemachtes und sind auf Spenden angewiesen. Die Grundschule war eine Spende eines Deutschen und das Begegnungszentrum spendete ein Ire.

Weiter ging die Fahrt nach Hout Bay. Wir hielten an tranken Cappuccino und gingen am Hafen entlang schlendern. Ein Fischer erzählte uns einiges über das Leinenfischen und auch darüber, dass alle Schiffe im Hafen lagen und nicht fahren durften.

Mit dem Bus ging es dann weiter an Kapstadt Stränden und Villenviertel vorbei. Hier vergnügten sich die Reichen und die Schönen, machten Sport (mit Personal Trainer) zum Sehen und Gesehen werden.

Wir stiegen aus und gönnten uns ein leckeres Glas Pinotage und bestaunten das Treiben.

Weiter ging die Bustour bis zur Waterfront. Wir schlendern durch die Geschäfte und schauten hier und schauten dort. Anschließend trieb uns der Hunger ins Restaurant Den Anker (siehe hier meinen Detail Bericht zum Restaurant Den Anker). Nachdem wir um 1000 Rand erleichtert waren, gingen wir zum Taxistand und ließen uns nach Hause fahren.

Impressionen Tag 19 Kirstenbosch und Township

Highlight des Tages:
Botanischer Garten Kirstenbosch, Township insImizamo Yethu

Tipp:
Um einen Eindruck eines Townships zu erhalten, ist ein Besuch im Imizamo Yethu Township sehr zu empfehlen. Man kann die Tour schon im Vorfeld oder direkt beim Fahrer buchen. Von der Bushaltestelle geht man keine 5 Minuten und schon steht man mitten drin. Die Fremdenführer/innen wohnen alles selber im Township, es gibt somit Infos aus erster Hand. Wir haben von anderen Touren gehört, die jedoch eher weit ausserhalb von Kapstadt lagen. Inklusive Hin-und-Rückfahrt benötigt man dann auch schnell man 5 Stunden. Das mag eine Alternative sein, wenn man viel Zeit in Kapstadt hat.

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Tag 18 Tafelberg Kapstadt Stadtpark

Nach dem Frühstück (na klar) checkten wir aus und fuhren noch mal nach Hermanus hinein. Wir wollten Wale sehen!
Und siehe da, es klappte auf Anhieb! Wir schauten hinaus aufs Meer und dachten zuerst, das dort ein paar Felsen im Wasser waten. Aber es waren die Rücken von Walen. Wir gingen weiter zum Gearing’s Point. Dort konnte man fast bis ans Meer gehen und Wale beobachten. Viele Touristen waren dort und applaudierten als zwei Wale aus dem Wasser sprangen. Hier konnten wir die Wale mindestens 15 Minuten beobachten. Das war mal wieder ein Highlight!

Es wurde schnell 10:30 Uhr und wir mussten uns auf den Weg weiter nach Kapstadt machen. Und wieder fuhren wir die tolle Küstenstraße entlang in Richtung Georgs Bay. Auch am zweiten Tag immer noch ein Highlight! Gegen 13:00 Uhr kamen wir in Kapstadt an und Barbara (Hurra Deutsch ?) unsere Vermieterin in Kapstadt (siehe auch hier meinen Bericht zur Cactusberry Lodge)begrüßte uns freundschaftlich per du und gab uns gute Tipps. Zum Beispiel der Tipp des schönen Restaurants im nahe gelegenen Stadtpark. Hier konnten wir bei bestem Wetter schön draußen sitzen und verspeisten ein paar Sandwiches und Apfelcrumble. Es war schon ein tolles Flair im Stadtpark, so konnte es in Kapstadt weitergehen.

Dann gingen wir zur Busstation kauften ein 2-Tages-Ticket für die Hop-on-Hop-off-Bustour (www.citysightseeing.co.za) . In der Ticketstation konnte man direkt überprüfen, wie lange die Touri-Schlange auf den Tafelberg war. Das Wetter war hervorragend und der Berg war frei. Wie wir vorher schon bei Barbara gesehen hatten, gab es eine Wartezeit von über 2 Stunden. Mittlerweile waren es nur noch 30 Minuten und so war das für uns perfekt und wir kauften uns direkt auch das Ticket für den Tafelberg.

So standen wir in der Schlange und warteten, dass wir mit der Bahn nach oben fahren konnten. Der Ausblick von oben ist wirklich traumhaft, grandios, besser geht’s nicht.

Tag 18 Tafelberg Kapstadt Panorama

Tag 18 Tafelberg Kapstadt Panorama

Leider war die Zeit doch eher knapp und so mussten wir auch pünktlich wieder nach unten gondeln, um den letzten Bus zu bekommen. Auch beim herunterfahren mit der Bahn mussten wir warten (45 Minuten). Aber es hatte alles geklappt und wir erreichten mit Mühe und Not noch unseren Bus. Danach fuhren wir um die Stadt und stiegen an der Waterfront aus. Hier gab es ein riesiges Zentrum zum shoppen und essen gehen. Sehr beeindruckend. Wir aßen Burger im Gibsons und ließen uns dann mit einem Taxi nach Hause bringen.

Impressionen Tag 18 Wale in Hermanus und Tafelberg in Kapstadt

Highlight des Tages:
Wale in Hermanus und Tafelberg

Tipp:
Am einfachsten ist es, Kapstadt mit dem Bus zu erkunden. Die Hop-on-Hop-off – Touren gehen durch das ganze Stadtgebiet und fahren regelmäßig mehrmals die Stunde. Ob man nun zum Tafelberg möchte, oder zu den Weinbergen, oder zu einem Township, oder, oder, oder… Es lohnt sich. Ebenfalls sollte man sich das Ticket zu Tafelberg VORHER kaufen, da man sonst am Tafelberg ZUERST in der Ticketschlange steht und DANACH nochmal in der normalen Warteschlange.

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Reisebericht Südafrika Tag 17 Betty's Bay Pinguine

Am 17. Tag unserer Südafrikareise wollten wir Pinguine sehen. Wie immer begannen wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Gegen 10:00 Uhr fuhren wir los Richtung Hermanus. Ca. 30 Kilometer entfernt lag Betty’s Bay und dort warteten Pinguine auf uns. Genauer gesagt Brillenpinguine. Die ersten Pinguine warteten schon vor dem Eingang auf uns, wir gingen aber trotzdem rein ?.

Für umgerechnet 2 EUR Einritt gingen wir auf einem Holzsteg mitten durch die große Kolonie und konnten uns fast gar nicht satt sehen an den süßen drolligen Pinguinen. Am Ende des Steges gibt es noch eine schöne Aussicht auf eine Kolonie von Kormoranen. Auch sehenswert. Wir verbrachten gut 1 Stunde in der Kolonie und außer uns waren nicht so viele andere Besucher da. Das war sehr angenehm.

Weiter ging es dann Richtung Georgs Bay auf eine der schönsten Küstenstraßen. Wir hielten oft an und mussten ja die Landschaft genießen, die Bilder sprechen für sich :-). In Georgs Bay gab es dann sehr leckere Pancakes und Cappuccino mit Livemusik, und das bei einem super Ausblick aufs Meer fantastisch! Tiefenentspannt ging es den gleichen Weg wieder zurück. Aber da wir von der anderen Richtung kamen, war auch das ein super Erlebnis.

Bis zum Abendessen wollten wir noch etwas durch die Geschäfte in Hermanus bummeln, leider hatten sie schon alle zu. Und so gingen wir eher früh zum Abendessen ins Restaurant Fusion, wo ein leckeres Sirloin Steak und ein ebenso leckeres Filet Steak auf uns wartete. Wie tags zuvor war alles sehr gut (siehe Erfahrungsbericht Restaurant Fusion).

Impressionen Tag 17 Pinguine

Highlight des Tages:
Pinguine in Betty’s Bay

Tipp:
Für die Straße von Betty’s Bay Richtung Georgs Bay und wieder zurück sollte man sich genügend Zeit nehmen, es gibt soviel zu sehen!

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Südafrika Tag 16 Erdmaennchen

Eins der Highlights in Südafrika war der Besuch bei den Erdmännchen (Meerkat Adventure). Dafür klingelte morgens um 5:30 Uhr der Wecker. Noch recht verschlafen schälten wir uns aus dem warmen Bettchen, da wir gestern das Glück hatten, noch eine Meerkat Adventure Tour zu buchen (das will heißen, wir wollten Ray und seiner Erdmännchen Familie einen Besuch abstatten, hier zum Hörbuch „Ausgefressen“ gelesen von Christoph Maria Herbst bei Amazon). Wir trafen uns am festgelegtem Treffpunkt und warteten auf die anderen Abenteurer und Erdmännchen Fans. Um 6:15 Uhr fuhr die gesamte Truppe los zum Meerkat Adventure Land. Die Sonne war gerade aufgegangen und nach dem wir alle die Autos geparkt hatten, gab es erst mal einen Kaffee. Und das war wichtig! :-).

Wie hatten noch gar keine richtige Vorstellung, wie das jetzt hier abgehen sollte. So bekam jeder einen Klappstuhl in die Hand gedrückt und wir liefen alle ein paar Meter durch die Morgenlandschaft. Vor einem Sandhügel bauten wir unsere Stühle auf. Unser Guide erzählte sehr viel und auch sehr laut alles Mögliche über die Erdmännchen. Die Erdmännchen ließen sich davon nicht stören. Schon sehr bald erschien einer nach dem anderen, stellten sich vor uns auf (Entfernung circa 4 m) und ließen sich von der Sonne wärmen. Und siehe da die ganze Familie mit drei kleinen Jungen standen da so vor uns rum! Der totale Wahnsinn!!

Wir waren alle total sprachlos! Gute 5 Minuten standen die Erdmännchen vor uns und wärmten sich an der Sonne. Dann düsten die Älteren ab und gingen auf Futtersuche. Nur zwei kleine Racker blieben übrig und wurden von einem erwachsenen Erdmann gehütet. Wir bestaunten sie noch weiter während unser Guide weitere Hintergründe der Erdmännchen erzählt. Gegen 8:30 Uhr ist die Tour beendet und wir fahren zurück zum Hotel, denn da wartet nämlich auf uns (klar) unser Frühstück! Appetit hatten wir genug und wieder schmeckte es hervorragend.

Anschliessend checkten wir aus. Wir hatten ja noch circa 400 km zu fahren. Landschaftlich bekamen wir diesmal sehr viel geboten auf unserem Weg Richtung Hermanus (am Meer). Pässe waren zu überwinden, die Gebirge sind grandios und die Flora und Fauna mal wieder sehr abwechslungsreich. Unterwegs pausierten wir in der “Oude Post“. Es gab total leckeres Sandwich und Cappuccino. Die Stärkung und die Pause tat gut, aber es waren noch 200 km zu fahren. Leider regnete es zum Teil wie aus Eimern, nicht sehr schön. Am Ziel in Hermanus erwartete uns wieder eine sehr schöne Unterkunft (das Gästehaus Francolin Hof in Hermanus, siehe hier weitere Details in meinem Bericht), hoch am Berg mit Blick aufs Meer und Hermanus. Unsere Vermieterin empfahl uns keinen Fußmarsch zum Strand zu machen, sondern mit dem Auto zu fahren. Hermanus selber wäre „Safe“. Wir fanden ein schönes Restaurant in Hermanus (Restaurant Fusion siehe hier mein Erfahrungsbericht) und aßen mal wieder sehr lecker.

Alle Bilder Tag 16 Meerkat Adventure

Highlight des Tages:
Erdmännchen bei Meerkart Adventure

Tipp:
Hier sollte man die Erdmännchentour  bei Meerkat Adventure auf alle Fälle (!!) im Voraus buchen. Hier ist der Link zur Webseite: www.meerkatadventures.co.za. Wer im Gästehaus De Zeekoe übernachtet, bekommt noch 100 Rand Rabatt und wer bar bezahlt ebenfalls noch zusätzlichen Rabatt.

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