Namibia Tag 04 Tropic of Capricorn

Was ist der Tropic of Capricorn?

Es ist nicht einfach, mit wenigen Worten zu erklären, was der Tropic of Caricorn überhaupt ist, aber übersetzt bedeutet das „Wendekreis des Steinbocks“.

Hier ein kleiner Auszug aus einem Artikel, wie man es nicht besser beschreiben könnte:

Der Wendekreis des Steinbocks ist die südlichste Stelle unseres Planeten, an dem die Sonne zum Mittag des Tages im Zenit steht. Es ist sozusagen die letzte Möglichkeit, senkrecht, direkt unter der Sonne z.B. einen Pfahl in den Boden zu rammen, ohne dass dieser einen nach links oder rechts abweichenden, sonnenbedingten Schatten bilden würde. Jeder Zentimeter weiter südlich von diesem Punkt würde automatisch einen Schatten in südlicher Richtung werfen, aber nie in nördlicher.

(c) https://www.elefant-tours.de/wendekreis-des-steinbocks/
Einfach mal reinklicken, der Artikel macht neugierig darauf, was es mit dem Tropic of Capricorn sonst noch alles auf sich hat.

Lohnt sich der Tropic of Capricorn?

Sieht man sich Bewertungen im Internet zum Tropic of Capricorn an, dann ist dort alles an Bewertungen zu finden, von „total langweilig“ bis hin zu „super interessanter Punkt um Erdkunde Kenntnisse aufzufrischen“. Aber irgendwie hält auch jeder dort an und macht ein Foto.

Für mich war es eher ein Stopp um mal kurz die Beine zu vertreten. Der Tropic of Capricorn liegt 120 km hinter dem Desert Camp und ca 180 km vor Walvis Bay, dem nächsten größeren Ort. Nach ungefähr 40 km hinter dem Tropic of Capricorn kamen wir zum Kuiseb Pass. Dort sah die Landschaft ziemlich spannend aus, siehe auch unten in der Bildergalerie. Ansonsten hat die Strasse C14 auf den fast 300 km Schotterpiste durch den Namib-Naukluft National Park leider nicht ganz so viel zu bieten. Hinter dem Kuiseb Pass fuhren wir dann noch ca 3 Stunden gerade aus durch die Wüste und waren dann froh, endlich in Walvis Bay angekommen zu sein.

In Walvis Bay kann ich noch die Lagune mit ca. 1000 Flamingos empfehlen.

Informationen zum Driftwood Guesthouse

Von Walvis Bay sind wir dann direkt nach Swakopmund weiter gefahren. Dort lag das Driftwood Guesthouse in der Nähe vom North Beach, Vogelstrand und The Mole Beach. Unser Doppelzimmerr war sehr schön eingerichtet und hatte ein separated Bad mit Dusche und Badewanne. Als Willkommensgruß war ein kleines Tablett mit Portwein und Rotwein vorbereitet, sowie Kaffee und Plätzchen. Perfekt!

Alle Infos und viele Bilder zum Driftwood Guesthouse gibt es hier bei Booking.com: Driftwood Guesthouse*



Booking.com

Impressionen Driftwood Guesthouse

Zum Abendessen hatte unsere Vermieterin einen Tisch im Kückis Pub (https://kuckispub.com) inklusive Taxifahrten für uns organisiert. So konnte der Abend bei leckerem Essen und Wein gut ausklingen.

Alle Bilder zum Tag 4 unserer Namibia Rundreise – Tropic of Capricorn

Highlight des Tages

Kuiseb Pass

Fazit:

Auch wenn ich mich wiederhole, ABER es war schon sehr gut, dass wir mit dem Ford Ranger ein großes Allrad Auto hatten, das machte das Fahren auf den Schotterpisten doch erträglich. Die Fahrt durch die Wüste war an diesem Tag schon ziemlich anstrengend. Das lag auch daran, dass es in der Wüste ziemlich flach war und man ausser Sand auch nichts sehen konnte. Der Kuiseb Pass war da eine sehr schöne Abwechslung.

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Namibia Tag 03 Deadvlei

Was ist Deadvlei?

Deadvlei bedeutet übersetzt soviel wie „tote Endsenke eines Wüstenflusses“ und ist einer der Topspots eines jeden Namibia Urlaubes. Besonders Fotografen lieben diesen Ort, da in der Senke viele abgestorbenen Bäume  stehen, die ca. 850 Jahre alt sein sollen. Aufgrund der hohen Trockenheit ist der Verottungsprozess extrem verlangsamt. Hinzu kommt, dass die Dünen, die diese Senke umgeben, rot gefärbt sind. Dadurch bekommt der ganze Ort einen surrealen Eindruck. Noch mehr Infos zu Deadvlei gibt es auch hier: https://www.info-namibia.com/de/aktivitaeten-und-sehenswuerdigkeiten/sossusvlei/sossusvlei-und-deadvlei). Für Namibia – Verhältnisse waren viele Touristen an diesem Ort, trotzdem konnten wir auch schöne Fotos machen, OHNE Touristen, die sich ins Foto spoilern :-).

Fahrt zum Deadvlei

Der frühe Vogel fängt den Wurm, und so frühstücken wir morgens um 7:00 Uhr in der Sossusvlei Lodge (siehe hier Infos zur Sossusvlei Lodge*). Direkt neben der Lodge befindet sich der Eingang zum Naturreservat. Vom Eingang des Natureservates bis zum Deadvlei sind es ca. 70 Kilometer, die wir auf geteerter Straße unterwegs waren. In den frühen Morgenstunden ist der Weg dorthin wunderschön.

Sven empfahl uns auf alle Fälle, den Shuttleservice am Deadvlei zu nutzen. Die letzten Meter vom Parkplatz bis zum Deadvlei ist eine Tiefsand-Piste. Wir hatten zwar ein Allrad-Auto, mit dem man ganz gut hätte durchkommen müssen, haben es uns aber trotzdem gespart. Wie wir gesehen hatten, sind doch einige Allrad-Fahrzege von Touris stecken geblieben, sehr zum Gelächter der Mitreisenden im Shuttleservice. Und dann kamen wir auch schon am Deadvlei an.

Hier gingen wir dann durch den Wüstensand auf die Düne Big Daddy. Wir benötigten ca. 2 Stunden für den Aufstieg. Das war schon ziemlich anstrengend. Danach machten wir uns an den Abstieg  zu den alten Bäumen. Einfach traumhaft, aber siehe doch selbst in der Bildergalerie.

Rückfahrt zum Sesriem Canyon

Es ging dann den selben Weg wieder zurück bis zum Eingang des Naturreservates. Dort befindet sich in der Nähe der Sesriem Canyon, den ich auf alle Fälle ebenfalls empfehlen kann. Nachdem wir in den Canyon hinabgestiegen waren, zeigte sich ein spannendes Labyrinth mit vielen Felsformationen. Das hatte sich gelohnt!

Danach ging es wieder zurück zum Desert Camp (alle Infos und viele Bilder zum Camp gibt es hier bei Booking.com: Desert Camp*) und dann wieder zum Abendessen in in der Sossusvlei Lodge.

Highlight des Tages

Deadvlei

Alle Bilder zum Tag 3 unserer Namibia Rundreise – Deadvlei und Sesriem Canyon

Fazit:

Alles in allem war es ein anstrengender Tag. Die Tour durch die Wüste auf die Düne Big Daddy und die anschließende Fotosession im Deadvlei waren jedoch jede Anstrengung wert. Gut, dass wir nur bis zum Desert Camp zurück fahren mussten, 2 Übernachtungen sind schon sehr zu empfehlen.

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Namibia Tag 02 Desert Camp Eingang

Um 7:00 Uhr starteten wir mit einem leckeren Frühstück in unserem Montebello Guesthouse. Gut gestärkt fuhren wir zum Supermarkt und kauften Wasser, Snacks und andere Lebensmittel. Und dann ging es los in Richtung Wildnis.

Kurz hinter Windhoek sind wir dann rechts abgebogen auf die C26, wir wollten nämlich nicht auf der Hauptstrasse bleiben sondern lieber auf kleineren Wegen die Landschaften geniessen. Nach wenigen Kilometern hörte die Teerstrasse auf und ab dann fuhren wir nur noch auf einer Schotterpiste weiter Richtung Desert Camp. Die Landschaft in Namibia sah einfach nur phänomenal aus. Man konnte sich gar nicht satt sehen. Dabei hätten wir doch fast tatsächlich ein paar Erdmännchen übersehen, die sich am Strassenrand tummelten.

Unser nächstes Highlight war der Spreetshoogte Pass, der mit 1676m Höhe der fünfthöchste Pass in Namibia ist. Hier fanden wir eine perfekte Picknickstelle mit unglaublichem Fernblick. Und auch hier hatten wir fast keine Leute gesehen.

Wir fuhren dann weiter bis nach Solitaire, wo es eine Tankstelle mit Einkaufsmöglichkten gab. Desweiteren sollten wir dort unbedingt den Apfelkuchen probieren. Das war ein Tipp  von Sven. Gesagt – Getan, der Apfelkuchen konnte sich sehen lassen, oder?

Von dort ging es weiter auf staubiger Schotterpiste bis zum Desert Camp.

Informationen zum Desert Camp

Das Desert Camp ist sehr idyllisch angelegt. Wir hatten ein Steinhaus am Rande des Camps mit direktem Zugang und Blick auf die Wüste. Im Camp selber gab es kein Restaurant aber an jedem Haus war eine  Grillstation mit Kühlschrank installiert. Es gab einen kleinen Pool inklusive einer kleinen Poolbar.

Im Haus gab es hinter der Wand des Schlafzimmers einen  große Dusche und WC.  Von der Terrasse hatte man einen tollen Blick auf die Naukluftberge (noch mehr Infos gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Naukluftberge). Besonders beeindruckend fand ich hier den Sternenhimmel.

Alle Infos und viele Bilder zum Camp gibt es hier bei Booking.com: Desert Camp*


Booking.com

Impressionen Desert Camp

Wir sind aber zum Essen zur Sossusvlei Lodge gefahren (siehe hier Infos zur Sossusvlei Lodge*)

Dort gab es ein riesiges Grillbuffet mit Fleisch von Impala, Onyx, Zebra, Warzenschwein, Kudu, Antilope und Gnu.  Alles wurde frisch zubereitet und ich kann das Restaurant sehr empfehlen.

Alle Bilder zum Tag 2 unserer Namibia Rundreise – Desert Camp

Highlight des Tages
Sternenhimmel im Desert Camp, Fernblick am Spreetshoogte Pass

Fazit:

Die Fahrt auf der Nebenstrasse durch die Wüstenlandschaften war schon sehr beeindruckend. Gut, dass wir mit dem Ford Ranger ein großes Allrad Auto hatten, da war das Fahren auf den Schotterpisten doch erträglich.

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Namibia Tag 1 Ford Ranger 4x4

Namibia! Namibia! Wir fahren nach Namibia!

Eigentlich war unser Urlaub ganz anders geplant. Wir wollten mit unserem Skoolie unseren ersten Wohnmobil Urlaub im Norden und Osten von Deutschland verbringen. Da unser Skoolie leider nicht reisefertig wurde (siehe auch hier auf YouTube in meinem Kanal www.youtube.com/wolfgangwilbois), brauchten wir eine Alternative für den Spätsommer. Nachdem wir von unserer Südafrika-Reise total begeistert zurück kamen (siehe hier alle Reiseberichte zu Südafrika), wollten wir ursprünglich nächstes Jahr nach Namibia zu fahren. Aber, manchmal kommt es anders als man denkt :-).

3 Wochen vor Abflug hatten wir die Selbstfahrer Rundreise bei Elefant Tours gebucht. Das hatte alles perfekt geklappt, aber siehe doch einfach hier meinen Erfahrungsbericht zur Buchung bei Elefant Tours: Erfahrungsbericht Buchung einer Selbstfahrer Rundreise in Namibia bei Elefant Tours.

Wir starteten um 20:45 Uhr ab Flughafen Frankfurt per Nachflug zuerst nach Johannesburg, um dann weitere 2:15 Stunden bis nach Windhoek zu fliegen. Dort nahmen wir dann unser Auto in Empfang, einen Ford Ranger 4×4 mit Heckkabine und 2 Ersatzreifen, die wir glücklicherweise nicht benötigt hatten.

Die Fahrt bis zu unserer ersten Unterkunft (Montebello Guesthouse) dauerte auch nicht lange und so kamen wir zum späten Mittag an. Etwas später gab es ein Briefing durch Sven von Elefant Tours.
Alternative Hotelsuche in Windhoek:
Booking.com

Routenplanung Selbstfahrer Rundreise Namibia

Sven hatte uns eine tolle Karte gezeichnet, dem ist für die Planung nichts hinzuzufügen:

Karte Namibia Selbstfahrer Rundreise

Abends wurde es Zeit, ein gutes Restaurant aufzusuchen.  Der Tipp unserer Vermieterin war das Restaurant Stellenbosch, Wine Bar & Bistro. Wir sind per Taxi von unserer Unterkunft zum Restaurant gefahren.  Das Restaurant ist wirklich sehr zu empfehlen.

Namibia Tag 1 Restaurant Stellenbosch Windhoek

 

Infos zum Restaurant:
Restaurant Stellenbosch, Wine Bar & Bistro
Shop 25 Bougain Villas 320
Sam Nujoma Dr
Windhoek, Namibia
Web: http://thestellenboschwinebar.com/

Highlight des Tages
Restaurant Stellenbosch  Wine Bar & Bistro

Fazit:

Nach langer Anreise von Deutschland nach Namibia sind wir angekommen und haben uns sofort in Namibia wohlgefühlt. Unsere erste Unterkunft, das Montebello Guesthouse war die richtige Adresse zum Entspannen. Das Restaurant Stellenbosch war ein sehr guter Tipp mit gutem Wein und sehr gutem Essen. So konnte es weitergehen!

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Wir waren gute 2 Wochen auf Borneo zum Teil abseits der Touristenströme unterwegs und haben wirklich sehr viel erlebt. Unsere Backpacker Tour durch Borneo von Kuching über Kapit, den Mulu Nationalpark bis hin nach Kota Kinabalu war auch im Nachhinein betrachtet, so genau richtig für uns. Wir haben viele sehr nette Menschen kennen gelernt und eine Menge Spaß dabei gehabt. Die Natur war grandios, besonders im Mulu Nationalpark. Es war erschreckend zu sehen, wie der Mensch den Raubbau mit der Natur betreibt um Palmöl herzustellen. Das macht mich auch heute noch sehr nachdenklich und ich weise bei passenden Gelegenheiten immer darauf hin, dass man besser auf Palmöl verzichten sollte. Unterschreibe hier eine Petition gegen die Zerstörung des Mulu Regenwaldes: www.savemulu.org/de/petition

Jeder einzelne Tag brachte uns viele Highlights mit tollen Erinnerungen. Meine Top 5 Highlights findest Du jetzt hier. Eine Auflistung in chronologische Reihenfolge.

Highlight 1 unserer Borneo Backpacker Rundreise: Orang Utans

Backpacking Borneo Tag 03 Orang Utans

Der Lebensraum der Orang Utans wird immer mehr bedroht und verkleinert sich zunehmend. Im Semenggoh Naturreservat konnten wir die Orang Utans bei der Fütterung beobachten. Noch mehr Bilder und Infos gibt es hier im Reisebericht Orang Utans und Kuching – Backpacking Borneo Tag 3

Highlight 2 unserer Borneo Backpacker Rundreise: Expressbootstour nach Kapit und Belaga

Borneo Tag 6 Kapit

Auf den Fahrten mit dem Expressboot durch den Dschungel von Sibu nach Kapit und von Kapit nach Belaga gab es sehr viel zu sehen. Noch mehr Bilder und Infos gibt es hier im Reisebericht: Kuching – Sibu – Kapit – Backpacking Borneo Tag 4 und Von Kapit nach Belaga – Backpacking Borneo Tag 6

Highlight 3 unserer Borneo Backpacker Rundreise: zu Hause bei den Kopfjägern

Borneo Tag 05 Iban Kopfjaeger

Wir hatten uns die Übernachtung bei den Kopfjägern irgendwie anders vorgestellt. Es war spannend. Noch mehr Bilder und Infos gibt es hier im Reisebericht: Zuhause bei den Iban – Backpacking Borneo Tag 5

Highlight 4 unserer Borneo Backpacker Rundreise: Mulu Nationalpark

Borneo Tag 8 Mulu Nationalpark Bruecke

Insgesamt waren wir 3 Tage im Mulu Nationalpark und jeder Tag ein Highlight. Aber siehe selbst, noch mehr Bilder und Infos gibt es hier im Reisebericht Mulu Nationalpark – Backpacking Borneo Tag 8 und Die Höhlen im Mulu Nationalpark – Backpacking Borneo Tag 10.

Highlight 5 unserer Borneo Backpacker Rundreise: Unsere Nacht im Dschungel

Borneo Tag 09 Mulu Nationalpark Dschungel

Unsere Nacht im Dschungel war auch anders als gedacht, aber hat sich total gelohnt. Noch mehr Bilder und Infos gibt es hier im Reisebericht: Eine Nacht im Dschungel – Backpacking Borneo Tag 9.

Fazit unserer Backpacker Tour

Von Anfang an hatten wir für unsere Backpacker Tour nicht viel geplant. Klar wollten wir Orang Utans und Nasenaffen sehen. Und zu den Kopfjägern wollten wir auch. Aber wir wollten keinen durchgestylten festgelegten Plan wann wir wo sein wollten. Als wir nach über 20 Stunden Flug  in Kuching ankamen, war die erste Unterkunft gebucht und die letzte Unterkunft vor dem Rückflug von Kota Kinabalu. Alles andere haben wir dann spontan geplant.

Wir waren so einiges unterwegs und haben fast alle möglichen Fortbewegungsmittel genutzt:

  • So haben wir rund 500 km mit einem Leihwagen bei Linksverkehr zurückgelegt
  • Sind rund 350 Kilometer mit dem Expressboot durch den Regenwald gefahren
  • Fuhren 160 km mit dem Bus nach Miri
  • Per Allrad Jeep ging es nach ca 150 km aus dem Urwald zurück in die Zivilisation
  • Im Mulu Nationalpark nutzen wir die Kinderfahrräder unserer Unterkunft
  • Mit dem Langboot ging es in den Dschungel
  • Mit dem Powerboot fuhren wir zur Insel Manukan
  • Wir sind auch einiges zu Fuß gelaufen
  • Und 3 mal nutzen wir Inlandsflüge

Das alles mag sich nicht nach Erholung anhören, das sollte es auch nicht sein. Wir hatten Lust auf Abenteuer, Unbekanntes, Natur und unvergessliche Eindrücke. Und das haben wir bekommen.

Warst Du schon mal als Backpacker durch Borneo unterwegs oder planst Du gerade Deine Reise nach Borneo? Wie findest Du meine persönlichen Highlights unserer Backpacker Rundreise durch Borneo? Fehlt Deiner Meinung noch was oder stimmst Du mir zu?

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Borneo Tag 13 Mount Kinabalu

Infos zum Mount Kinabalu

Der Mount Kinabalu ist mit 4095 m der höchste Berg Malaysias und gehört für viele Backpacker zum Highlight eines Borneo-Trips. Für uns kam die Besteigung leider nicht in Frage, da man entweder zeitlich sehr flexible sein muss oder aber wirklich sehr frühzeitig (ca. 6 Monate im Voraus) eine Tour gebucht haben sollte. Die Besteigung des Mount Kinabalu geht nur zusammen mit einem Guide inklusive einer Übernachtung im Basislager von Laban Rata. Eine gute körperliche Verfassung ist ebenfalls eine Voraussetzung für die Besteigung. Eine 2-Tages Tour auf den Mount Kinabalu kostet je nach Anbieter ab 400 EUR pro Person. Also nicht gerade ein Schnäppchen.

Weitere Infos zum Mount Kinabalu gibt es hier bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kinabalu.

Mount Kinabalu – Anfahrt

Das erste Mal im gesamten Backpacker Trip hatten wir schlechtes Wetter.  Nachdem wir ein ausgiebiges Frühstück genossen hatten, haben wir uns einen Mietwagen organisiert und im Marriott Hotel ausgecheckt. Zuerst mussten wir unsere Unterkunft wechseln, unsere letzte Unterkunft vor dem Rückflug war das Mandarin Hotel (siehe alle Details auf Booking.com: Mandarin Hotel).
Das Mandarin Hotel kann ich sehr empfehlen, sehr gute Lage, sehr saubere, schöne Zimmer, Flughafenshuttle und das zu einem günstigen Preis, was will man mehr?

Alternative Hotelsuche:


Booking.com

[pullquote align=left]Nachmittags zieht fast immer Nebel auf am Mount Kinabalu![/pullquote]Mittlerweile fing es an zu regnen und wir waren froh, dass wir nicht mit den Rollern unterwegs waren, sondern mit dem Mietwagen. Unser Ziel war ein Viewpoint für den Mount Kinabalu und der war ungefähr 100 Kilometer entfernt oder ca 3 Stunden mit dem Auto, es war einfach sehr viel Verkehr unterwegs. Und so kamen wir schließlich an unserem Viewpoint an. Je weiter wir den Berg hochfuhren, umso mehr Nebel zog auf.

Das war dann nix mit dem Blick auf den Mount Kinabalu:

Borneo Tag 13 Mount Kinabalu

Danach ging es wieder über Ranau und Tambunan zurück nach Kota Kinabalu. Die Tour war insgesamt ca 260 Kilometer lang und wir waren fast 8 Stunden gefahren. Mit dem Roller wäre es so garantiert nicht zu schaffen, es sei denn wir wären sehr früh losgefahren. So kamen wir abends im Dunkeln wieder an unserem Hotel an und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Rückflug nach Deutschland

Naja, der Rest unserer Backpacker – Tour auf Borneo ist sehr schnell erzählt. Am nächsten Morgen haben wir noch sehr lecker im Nook Cafe gefrühstückt.

Ich kann das Nook Cafe sehr empfehlen. Das Frühstück war super und der Kaffee schmeckte sehr lecker, wie man sieht :-).

Cafe Nook Kota Kinabalu

Und dann mussten wir auch schon los zum Flughafen, unser Auto abgeben und die Rucksäcke einchecken. Über Shenzen in China ging unser Flug zurück nach Amsterdam.

Bye-bye Borneo!

Fazit Tag 13 & 14 Backpacking Borneo

Obwohl wir den Mount Kinabalu nicht gesehen haben, war die Rundfahrt trotzdem gelungen. Die Eindrücke auf der Fahrt waren toll. Und so langsam hieß es ja auch Abschied nehmen.

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Manukan Island Borneo

Warum Manukan Island?

Neben Abenteuer und Dschungel wollten wir am Ende unserer Rundreise das Strandfeeling mit Schnorcheln, Sonnenuntergänge und Müßiggang genießen. Dazu sollte sich der Inselaufenthalt ein bißchen wie eine einsame Insel anfühlen. Für den Nord-Osten von Borneo (Sandakan und Umgebung) gab es eine Warnung des Auswärtigen Amtes, diese Gebiet unbedingt zu meiden (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/malaysia-node/malaysiasicherheit/223616) und so habe wir uns nach Alternativen umgeschaut. Dabei sind wir auf Manukan Island gestoßen. Zuerst wollten wir uns dort für 2 Nächte einbuchen, waren uns aber nicht sicher, wie wir dann vom Flughafen übersetzen können und wieder zurück fahren können. Wir hatten 3 Tage vor Ankunft gebucht und sind aber letztendlich im 5-Sterne Marriott Hotel auch ganz gut untergekommen.

Alle Infos und viele Bilder zum Hotel gibt es hier bei Booking.com: 5-Sterne Hotel-Marriott.

Vom Hotel aus war es ganz einfach nach Manukan Island überzusetzen. Dazu musste man nur zum Hafen Jesselton Point gehen und konnte von dort mit dem Boot übersetzen.

Infos zum Hafen Jesselton Point inkl. Angaben der Fahrzeiten der verschieden Bootslinien: jesseltonpoint.com.my

Manukan Island – So haben wir uns das vorgestellt.

Manukan Island ist eine der fünf Inseln des Kota Kinabalu Nationalparks. Die Nordseite der Insel hat eine felsige Küste, die Strände im Süden und Osten eignen sich perfekt zum Baden. Die Insel bietet jede Menge Spaß und Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Parasailing, Unterwasserwanderungen, Seefahrrädern usw. Dazu ist ein großer Teil der Insel mit Regenwald bedeckt. Das hörte sich alles super an und so kamen wir dann an der Insel an. Hier musste man zuerst eine kleine Insel-Gebühr bezahlen und schon ging es los. Direkt am Eingang stand das Schild mit einem Foto von Manukan Island, Cool oder?

Manukan Island – Und so war es!

Es war ziemlich voll. Es fuhren jede Menge Boote von Kota Kinabalu zur Insel, die massenweise Touristen transportierten.

Waran Manukan Island Borneo

So hatten wir uns das jedoch nicht vorgestellt. Wir gingen natürlich aus zum Schnorcheln. Aber von einer tollen Unterwasserwelt wir wir sie damals an der Pink Bay bei Komodo Island gesehen hatten, war nichts zu sehen. Ich würde sagen, dass die ehemalige Schönheit von Manukan Island aufgrund des Massentourismus ziemlich gelitten hat. Dazu wurde auch einiges an Müll an den Strand gespült. Manukan Island mag seinen Reiz haben, aber vielleicht erst ab abends, wenn die ganzen Touri-Massen die Insel wieder verlassen haben.

Alle Bilder Backpacking Borneo Tag 12

Fazit Tag 12 Backpacking Borneo

Wir hatten uns die „einsame“ Insel ganz anders vorgestellt und waren super froh, dass wir nicht auf der Insel eingebucht waren, sondern Manukan Island schnell wieder verlassen konnten. In Kota Kinabalu und dem Marriott Hotel konnten wir perfekt entspannen.  Auf Manukan Island wäre das nicht passiert, dafür wäre die Enttäuschung zu groß gewesen.

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Kota Kinabalu Marriott Hotel Sundowner Sonnenuntergang

Bye-Bye Mulu Nationalpark

Morgens am vierten Tag im Mulu Nationalpark hieß es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück war noch kurz Zeit um gegenüber vom Mulu Village auf eine kleine Anhöhe zugehen um einen schönen letzten Ausblick auf den Mulu Regenwald zu bekommen. Bye-Bye Mulu Nationalpark!

Borneo Tag 11 Mulu Nationalpark

Dann ging es auch schon wieder weiter zum Flughafen und innerhalb von 55 Minuten waren wir in Kota Kinabalu gelandet.

Hallo Kota Kinabalu oder KK wie die Insider sagen

Unsere Übernachtung im Mulu Village (alle Details zum Hotel siehe hier bei Booking.com: Mulu Village) war ja eher einfacher Natur. Nur teilweise Strom und kein Internet. Dafür war das Mulu Village authentisch und unsere Vermieterin Brenda super nett. Doch jetzt musste dann doch mal ein Kontrastprogramm her. Und so habe ich uns im 5-Sterne Hotel Marriott für 2 Nächte eingebucht. Das war Luxus pur. die Zimmer waren ca. 45 qm groß mit riesiger Fensterfront und Meerblick. Den Sonnenuntergang konnte man sowohl von der Badewanne als auch aus der Dusche betrachten. Das Hotel hatte in der 15. Etage eine Rooftop Bar und in der 12. Etage einen Infinity Pool. Gleich mehrere Köche haben am Frühstücksbuffet zeitgleich gekocht und die Auswahl war enorm. Das Marriott Hotel war jetzt genau das Richtige für Backpacker, die aus dem Dschungel kamen :-).

Alle Infos und viele Bilder zum Hotel gibt es hier bei Booking.com: 5-Sterne Hotel-Marriott.

Alternative Hotelsuche:


Booking.com

Erster Tag in Kota Kinabalu

Die Lage des Hotels ist perfekt, um sowohl Kota Kinabalu zu erkunden oder aber an der Waterfront zu flanieren. Blick auf einen Sonnenuntergang inklusive.

Nachdem wir erstmal ausgiebig geduscht und gebadet hatten, waren wir bereit zum Stadtbummel. im benachbarten Einkaufskomplex merkte man sofort, dass wir wieder in der Zivilisation angekommen waren. In Kota Kinabalu gibt es nämlich auch ein Hard Rock Cafe. Von dort war es nur ein Katzensprung zur Waterfront. Am Abend waren wir erst in der Rooftop Bar für den Sundowner und sind dann zum Essen zur Waterfront gegangen. Meine Güte, was war das dort voll mit Touristen und was waren Essen und Getränke teuer! Die Preise lagen auf hohem westlichen Niveau. Das hat uns überhaupt nicht gefallen und so sind wir dann ein-zwei Blöcke weiter gegangen und alles war wieder „normal“.

Ging man dann ca. 350m die Waterfront entlang, gelangte man zu einem Night Food Market. Das war für uns genau das richtig Zeil für unser Abendessen. Und dann konnte der Abend auch mal langsam ausklingen.

Alle Bilder Kota Kinabalu – Backpacking Borneo Tag 11

Fazit Tag 11 Backpacking Borneo

Wir waren wieder zurück in der Zivilisation, aber wir trauerten dem Mulu Nationalpark schon etwas nach. Strom auf Knopfdruck, Klimaanlage und Duschen im Überfluss war schon schön, aber Kota Kinabalu mit seinen vielen Touristen war schon ein krasser Gegensatz zum Nationalpark. Beim nächsten Bericht von Tag 12 erzähle ich, ob sich die legendäre Insel Manukan wohl lohnt.

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