Etosha Nationalpark – Namibia Rundreise Tag 9-11

Etosha Nationalpark Elefanten

Der Etosha Nationalpark ist ungefähr 300 Kilometer vom Camp Kipwe entfernt. So konnten wir unser Frühstück in Ruhe genießen und danach ging es dann weiter Richtung Südeingang, dem Anderson Gate.

Wir hatten im Vorfeld 2 Übernachtungen im Etsoha Nationalpark gebucht und eine weitere Übernachtung ausserhalb des Parkes, ca 30 km vom Von Lindequist Gate entfernt.  Somit hatten wir genügend Zeit um mit unserem Allradauto auf Pirschfahrt zu gehen.

Prinzipiell gibt eine Hauptstrasse auf Schotterpiste, die durch den Park führt. Von dort gibt es viele Abzweigungen zu Wasserlöcher oder extra ausgeschilderten Aussichtspunkten.

Informationen zum Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark ist ein Schutzgebiet, das für seine vielfältige Tierwelt und seine einzigartigen Landschaften bekannt ist. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 22.000 Quadratkilometern und beherbergt eine Fülle von Wildtieren, darunter Elefanten, Löwen, Giraffen, Nashörner und verschiedene Antilopenarten.

Der Park ist besonders für seine Wasserlöcher bekannt, an denen sich Tiere versammeln, um zu trinken, was tolle Möglichkeiten für Tierbeobachtungen bietet. Ausserdem ist er ein beliebtes Reiseziel für Safaritouren und Selbstfahrer, so wie wir, da man im Etosha Nationalpark tolle Naturbeobachtungen direkt aus dem Auto machen kann.





Es gibt viele Möglichkeiten direkt an den Eingängen zum Park zu übernachten, da es viele Lodges gibt, die sich darauf spezialisiert haben. Wir haben jedoch bei 2 Aufenthalten die staatlichen Unterkünfte in Okaukuejo und Halali direkt im Park genutzt und die dritte Nacht dann im Emanya@Etosha Camp, kurz hinter dem Osttor verbracht. Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, dass es weitere Übernachtungsmöglichkeiten im Park gibt: das Fort Namutori und das etwas abgelegene Onkoshi Resort sowie im Westpark das Dolomite Camp und das Olifantsrus Camp, wo man jedoch nur zelten kann.

Die beiden Unterkünfte Okaukuejo und Halali sind staatliche Unterkünfte und nicht mit dem Komfort der privaten Camps ausserhalb zu vergleichen. Prinzipiell sind beide Camps gleichermaßen aufgebaut, man hat eine eigene kleine Hütte mit allem was benötigt wird inklusive eines eigenen Parkplatzes. Die Unterkünfte waren sauber, aber ohne großen Komfort. Im Camp gab es jeweils ein Restaurant mit Kiosk wo wir gut Frühstücken und zu Abend essen konnte. Im Onkoshi Resort, welches eher abseits liegt, hatten wir einen kleinen Mittagssnack genossen. Dieses ebenfalls staatliche Resort jedoch bot definitiv einen höheren Komfort an.

Pirschfahrten im Etosha Nationalpark

Wir waren Anfang September im Etosha Nationalpark unterwegs. Damals hatte es seit ewiger Zeit nicht mehr geregnet, entsprechend trocken und staubig war es im Park. Das Fahren im Park war schon sehr spannend, da man nie wußte, wo und wann welche Tiere zu sehen waren. Oft konnte man Tierbeobachtungen daran erkennen, dass auch schon andere Fahrzeuge irgendwo angehalten haben, weil es dort was Spannendes zu sehen gab.

An den vielen im Park verfügbaren Wasserlöchern war immer etwas los. Hier tummelten sich alle möglichen Spezies wie Giraffen, Antilopen, Nashörner und eben auch Elefanten. Wenn eine Elefantenherde zu einem Wasserloch kam, dann war sofort klar, wer der Chef am Wasserloch war. Alle anderen Tiere gingen in respektvollen Abstand zurück und die Elefanten spielten im Wasser. Da trauten sich keine anderen Tiere in die Nähe. Das fanden wir immer wieder sehr beeindruckend. Bei den Elefantenherden waren im September fast immer kleine Baby-Elefanten dabei, die von den erwachsenen Tieren gut beschützt wurden. Da konnten wir uns nicht von satt sehen und war jedes Mal ein Highlight!



Aber auch andere Tiere konnten wir ganz bequem aus dem Auto beobachten, da waren wir froh, dass wir uns vorher ein leichtes Fernglas mit guter Qualität zugelegt hatten, sie hier den Link zu Amazon: Fernglas von Bresser*. Es gab immer sehr viel zu sehen, und die Zeit verging wie im Flug. Aber mit dem sehr guten und übersichtlichen Kartenmaterial, welches wir bei der Einfahrt  erhalten hatten, war die Navigation einfach und die Abschätzung der Entfernungen leicht nachzuvollziehen.

Am Okaukuejo Camp gab es ein Wasserloch, welches nachts beleuchtet war. Das war schon spannend zu sehen, welche Tiere nachts zum Trinken an das Wasserloch kamen. Das Halali Camp war eher zentral gelegen und ein guter Übernachtungspunkt mitten im Park. Zum Onkoshi Resort sind wir sehr lange gefahren. Wir dachte schon, dass wir uns verfahren hätten, so weit lag es von der „Hauptstrasse“ entfernt. Weder kam uns ein anderes Auto entgegen noch haben wir andere Touristen gesehen. Da das Resort auf Stelzen angelegt war, bot es einen tollen Ausblick auf die Salzpfanne.

6 Verhaltensregeln im Etosha Nationalpark

  1. Halte genügend Abstand, bei großen Tieren werden mindestens 50m empfohlen!
  2. Schaue immer in den Rückspiegel und vergewissere dich, dass sich keine Elefanten von der Seite oder von hinten nähern!
  3. Sei besonders vorsichtig, wenn erwachsene Elefanten ihre Babies beschützen wollen!
  4. Komme niemals zwischen Elefantenkuh und Elefantenbaby!
  5. Halte Ruhe ein, also keine laute Musik oder lautes Rufen!
  6. Das sollte selbstverständlich sein: Füttere niemals Elefanten, und natürlich auch keine anderen Tiere im Etosha Nationalpark!

Wenn Du diese Regeln beachtest, dann steht spannenden Tierbeobachtungen nichts mehr im Weg! Schau Dir einfach meine kleine Auswahl an Bilder an. Mach das nicht Lust auf ein Abenteuer im Park?

Kleine Auswahl an Bilder im Etosha Nationalpark

Highlight des Tages
Elefanten, Elefanten, Elefanten

Fazit:

Der Etosha Nationalpark ist auf alle Fälle eine Reise wert. Als Selbstfahrer ist das sehr spannend, da man nie weiß, wo einen welche Tiere erwarten. Trotzdem war es immer einfach viele verschiedene Tiere zu sehen. Auch wenn die staatlichen Camps nur einfach ausgestattet sind, kann ich es trotzdem empfehlen dort zu übernachten, da man den Park von morgens bis abends nutzen kann. Ansonsten benötigt man viel Zeit um in den Park zu kommen und auch wieder herauszufahren. Die Öffnungszeiten orientieren sich am Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Im Dunkeln ist der Aufenthalt im Park strikt untersagt!

Warst Du schon mal als Selbstfahrer durch Namibia unterwegs oder planst Du gerade Deine Reise nach Namibia? Hinterlasse doch einfach hier Deine Bewertung für meinen Artikel (von 1 Stern = „schlecht“ bis 5 Sterne = „super“) oder, wenn  Du Fragen oder Anmerkungen hast, schreibe einen Kommentar, vielen Dank!

* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen, siehe auch hier meine Bedingungen zu Kooperation: Werbung / Kooperationen



Meine Bewertung
Leserbewertung
[Total: 0 Average: 0]
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert