Vulkan Tangkuban Perahu Bandung Indonesien

Im August waren wir auf Java und eine unserer Stationen war Bandung, sodass wir uns einmal als Tagesziel den aktiven Vulkan Tangkuban Perahu (siehe auch Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Tangkuban_Perahu) ausgesucht haben. Die Hintergründe zum Vulkan waren in unserem aktuellen Reiseführer von Stefan Loose „Indonesien – von Sumatra bis Sulawesi“ erklärt.

Wir hatten uns einen Roller und ein Motorrad gemietet, sodass wir hier flexibel waren und auch für die Besichtigung auf keinen Guide angewiesen waren. Die Fahrt war einfach und der Zugang zum Vulkan schnell gefunden. Beide haben wir dann 50.000 IDR bezahlt und sind dann nach oben Richtung Kraterrand gefahren.

Oben angekommen waren wir doch sehr überrascht über die vielen Souvenierläden, wo man von T-Shirts über Holzpenisse bis hin zu Kunstfellmützen (bei 32°C Hitze!!) alles erdenkliche kaufen kann. Selbst für eine 1/2 Liter Flasche Wasser wurden hier Mondpreise verlangt. Den Krater am Tangkuban Perahu selber fanden wir doch eher unspektakulär, sah etwas wie eine große Sandgrube aus (vielleicht lag es auch daran, dass wir unser Highlight auf dem Ijen-Krater gefunden haben :-), das war WIRKLICH beeindruckend!!)

Dann wollten wir weiter runter in den Krater (Kawah Upas). Leider war hier der Abstieg verboten und der Durchgang versperrt :-(. Das „Highlight“ an dieser Stelle war der kleine steinerne Tunnel (Air Cikahuripan), naja eher weniger spannend…

Blieben ja noch die Schwefelquellen und Fumarolen (Kawah Domas). Lt. Reiseführer alles kein Problem. Vor Ort jedoch schon! Zutritt NUR mit lokalem Führer (Without local guide is entry vorbidden!) wäre sonst viel zu gefährlich… Komisch, dass man sonst einfach dem kleinen Pfad folgen durfte und jetzt auf einmal sollten wir wieder zahlen. Diskussionen waren zwecklos, nicht nur die ausländischen Touristen müssten zahlen sondern auch einheimische Besucher, wer’s glaubt!

Impressionen Vulkan Tangkuban Perahu bei Bandung, Indonesien

Fazit:

Hier am Tangkuban Perahu roch alles nach totaler Touristenabzocke: die vielen Souvenierläden, das teure Wasser, die Führer die auch bezahlt werden sollten und auch für Toilette wollte man hier Geld sehen. Von den beiden Punkten, die wir sehen wollten, waren beide so nicht möglich, der Zugang in den Krater gesperrt und zu den Schwefelquellen nur mit Extrazahlung für den „Local Guide“. Am Eingang gab man sich zuerst ahnungslos, später gab man aber schon zu, dass sich schon viele beschwert hätten. Aber von Einsicht keine Spur!

Also: Am Besten einfach meiden und sich dafür besser die schönen Teeplantagen anschauen!

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