Video Armaflex

Der Umbau des US Schulbusses zum Wohnmobil fängt jetzt endlich an. Dazu musste zuerst der Boden vorbereitet werden. Letztes Jahr hatten wir ja schon damit angefangen, den alten Holzboden zu entfernen und den Metallboden mit Rostschutzmittel zu streichen (siehe auch hier im Video „Video Skoolie #02 „Der Umbau beginnt“.

Somit war die Vorbereitung perfekt und es konnte sofort losgehen.

Konzept Bodenisolierung mit Armaflex

Damit es im Sommer schön kühl im Wohnmobil bleibt und es im Winter keine kalten Füße gibt, ist eine gute Isolierung extrem wichtig. Zusätzlich soll die Bodenisolierung auch dem Schallschutz dienen. Ich habe mich hier für Armaflex von der Fa. Armacell entschieden.

Armaflex ist ein antimikrobielles Dämmmaterial welches langfristig Tauwasser verhindert, d.h das Dämmmaterial nimmt keine Feuchtigkeit auf und kann nicht schimmeln. Als Alternative für eine gute Bodenisolierung scheiden Styropor, Glaswolle oder gar Schaumstoff direkt aus. Diese sind nicht antimikrobiell und würden dann irgendwann anfangen zu schimmeln. Und das will schließlich niemand in seinem Wohnmobil haben.

Es gibt Armaflex in zwei Varianten, einmal mit und einmal ohne Klebefolie. Ich habe mit hier für die selbstklebende Variante entschieden, da ich mir einen Arbeitsschritt sparen wollte. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man sehr sauber beim Verlegen der Isolierung arbeitet, da die Klebefolie an der Rückseite von Armaflex ziemlich schnell richtig gut klebt und ein Verschieben dann nicht mehr möglich ist.

Das Dämmmaterial von Armacell gibt es als Platten oder als Rolle in vielen verschiedenen Dicken von 3 bis 50 mm. Ich habe mich für die 13 mm Variante entschieden.

Alle Infos zu Armaflex gibt es hier auf der Webseite des Herstellers Armacell: AF/Armaflex – Armacell Germany

Wie lässt sich Armaflex verarbeiten?

Wie Du auf meinem Video sehen kannst, lässt sich die selbstklebende Variante wirklich kinderleicht verarbeiten. Zuerst muss der Untergrund fettfrei gereinigt werden. Das habe ich mit dem Cleaner von Armacell gemacht. Da es sich um einen lösungsmittelhaltigen Reiniger handelt, sind Handschuhe und Schutzbrille wichtig. Außerdem solltest Du beim Reinigen auf eine gute Belüftung achten. Nachdem man dann die entsprechenden Bahnen zugeschnitten hat, muss man nur noch die hintere Folie entfernen und schon hat man die Isolierung verklebt.

Konzept Bodenaufbau

Zuerst wurden 13mm dicke Holzlatten mit Sikaflex auf dem gereinigten Boden verklebt. Dazwischen wurde dann mit Armaflex isoliert, sodass eine gleichbleibende Oberfläche entstand. Zum Bodenaufbau wurden dann 12 mm dicke OSB-Verlegeplatten (mit Nut und Feder) zurechtgeschnitten, verlegt und verschraubt. Somit ist die Grundlage gelegt. Weiter geht es hier mit dem Verkleben des Vinylbodens, auch das werde ich natürlich hier und auf YouTube genauestens berichten :-).

Hier geht es zum Video:

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Fazit:

Für mich hat Armaflex nur Vorteile, es hat hervorragende Dämmeigenschaften, ist antimikrobiell und wie Du in meinem Video siehst, lässt es sich in der selbstklebenden Variante kinderleicht verarbeiten. Deshalb vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

Welche Erfahrungen hast Du bei der Bodenisolierung gemacht? Hast Du auch schon Armaflex verarbeitet?

Wie war Deine Erfahrung? Hinterlasse doch einfach hier Deine Bewertung (1 Stern „Schlecht“ bis 5 Sterne „Sehr gut“) oder schreibe einen Kommentar, vielen Dank!

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Wie kommt man als Münsteraner nach Neustadt an der Donau um dort bei Kfz Liebl seinen Schulbus tüven zulassen?

Das zu erklären ist nicht ganz einfach, aber letztendlich sicherlich nachvollziehbar.

Also, mein Dilemma mit dem Bus fing beim TÜV -Termin an (siehe US Schulbus Projekt Ende oder jetzt erst recht!). Wie der TÜV-Prüfer meinte, wurde meine Motivation sehr groß, eine alternative Lösung zu finden. Deutschlandweit gab es ein paar Alternativen (sieheUS Schulbus Projekt Ende oder jetzt erst recht!), aber keiner war von Anfang an vertrauensvoll oder hat sich überhaupt Zeit genommen, sich meines Problems anzunehmen.

Bei Alexander Liebl passte es von Anfang an. Ob es Antworten per Mail waren, oder Anfragen per Telefon, ich hätte immer das Gefühl, dass hier jemand mit Herz und Seele dabei ist und dass ich kompetent beraten werde. Und so fiel meine Entscheidung, den Skoolie nach Neustadt an der Donau zu bringen, damit Alexander Liebl den Schulbus durch den TÜV bringen kann (siehe Video Skoolie # 04 „Auf geht’s zur KFZ Liebl GmbH“).

Auch dann ging es leider nicht ohne Probleme weiter, ob es die Druckluftbremse war, wofür noch eine Lösung benötigt wurde, oder aber die spezielle Radverschraubung, (siehe Wann bekommt Euer Skoolie denn endlich TüV?) die Kfz Liebl GmbH fand immer eine Lösung.

1000 Dank an die Kfz Liebl GmbH in Neustadt an der Donau! Das Team von Alexander Liebl hat es einfach geschafft, wir haben TüV (siehe Wir haben TüV!) und jetzt ist unser Skoolie angemeldet. Das Projekt zum Wohnmobilumbau kann endlich starten!

Ohne Alexander Liebl und seinem Team wäre der Skoolie fast ein Gartenhaus geworden. Dafür sage ich nochmal: 1000 Dank und für den Service vergebe ich auch 5 von 5 Sternen!

Kontaktdaten:

Kfz Liebl GmbH
Zeiletwiesen 3
93333 Neustadt a. d. Donau

Web: www.kfz-liebl.com/

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Du warst auch schon mal Kunde bei Alexander Liebl und der KFZ Liebl GmbH? Wie war Deine Erfahrung?
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Wir haben TueV

Endlich, nach langem Warten auf den Tüv Termin für unseren Skoolie gab es gestern die erlösende Nachricht von Alexander Liebl:

TÜV ist heute durchgegangen, sollte die Zulassungspapiere bis Ende nächster Woche haben.

Ende November hatten wir den Skoolie zur Kfz Liebl GmbH in Neustadt an der Donau gebracht und bis gestern mussten wir warten, siehe auch hier den Bericht dazu: Wann bekommt Euer Skoolie denn endlich TüV?

Hier noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an Alexander Liebl und dem ganzen Kfz Liebl – Team!

In 1-2 Wochen sollten die Papiere dann hier sein, damit ich unseren Skoolie anmelden kann. Wahrscheinlich Mitte März hole ich den Schulbus ab und dann erst geht das Projekt so richtig los!! Boden einbauen, den Bus gegen Hitze und Kälte isolieren, Solarpanele  verschrauben, Strom und Wasserkonzept erstellen, Heizung- und Warmwasseranlage verbauen, Gasanlage für Kühlschrank und Herd besorgen, Möbel planen und einbauen, und, und und…. Achja und dann zum Schluss noch die Deko mit dem richtigen Finish. Aber dafür ist Birgit zuständig :-).

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Wer sich genauso wie wir darüber freut, dass unser Skoolie endlich TüV hat, kann hier gerne einen Kommentar hinterlassen :-).

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Skoolie Muenster

Ich werde jetzt häufig gefragt: „Wann bekommt Euer Skoolie denn endlich TÜV?“ Naja, vor gut 2 Monaten fuhren wir runter nach Neustadt an der Donau zu KFZ Liebl, damit unser Schulbus endlich eine Zulassung nach §21 bekommen kann, siehe auch hier: „Video Skoolie # 04 „Auf geht’s zur KFZ Liebl GmbH“ und bis heute ist noch nichts passiert?

Nein, das kann man so nicht sagen, es ist schon eine Menge passiert, jedoch geht halt alles nicht so schnell.

Zuerst war es geplant, dass der Skoolie Mitte Dezember TüV bekommen soll. Bis dahin musste eine Lösung für die Druckluftbremse her, die Reifen erneuert, die Lichtanlagen umgerüstet, der passende Dieselfiilter bestellt, geliefert und eingebaut, die Seitenleuchten verbaut und ein paar Dinge deaktiviert werden. Und das dauert halt.

Die Druckluftbremsanlage (siehe auch hier  https://de.wikipedia.org/wiki/Bremse_(Kraftfahrzeug)#Druckluftbremse) sorgte zuerst für etwas Kopfzerbrechen beim Team von KFZ Liebl, aber schnell wurde eine Lösung gefunden, diese TüV-fertig umzubauen. Das bedeutete natürlich wieder eine Bestellung von Ersatzteilen in der USA mit entsprechender Lieferzeit. Für den Einbau des Dieselfilters mussten die Ersatzteile ebenfalls in der USA bestellt werden.

Und wie das dann so ist, da meint man, man hat alle Ersatzteile parat und dann passiert es immer wieder mal, dass es neue Herausforderungen gibt. Bei unserem SKoolie sind die Hinterreifen mit einem ungewöhnlichen System verschraubt. Die Muttern der ersten Felge sind gleichzeitig die Stehbolzen für die 2. Felgen. Und dafür benötigt man wieder einen Spezialschlüssel, den es dann wiederum in der USA gibt. Und das wiederum bedeutet warten auf die Lieferung. Und gibt es mal wieder einen Shutdown in der USA (https://de.wikipedia.org/wiki/Government_Shutdown), so wie jetzt, dann kann eine Lieferung noch länger dauern, da viele Beamte nicht am Arbeitsplatz sind, z.B. werden keine Verzollungen durchgeführt.

Und so muss ich halt warten. Im Moments ist es geplant, dass der Skoolie Anfang Februar endlich seinen TüV und damit die deutsche Zulassung bekommt. Dann kann es endlich so richtig losgehen.

Ich werde berichten :-).

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Beantwortet dieser Artikel auch für Dich die Frage, wann unser SKoolie endlich TüV bekommt und kannst Du nachvollziehen, warum es nicht immer so schnell gehen kann?

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Kfz Liebl

Endlich konnte es losgehen und die Fahrt zur KFZ Liebl GmbH nach Neustadt an der Donau war geplant.

Morgens holten wir den Skoolie aus der Halle und dann ging die erste große Fahrt bis nach Rothenburg ob der Tauber. Wir fuhren von Münster über die A1 bis zum Autobahnkreuz Dortmund / Unna. Dann ging es weiter auf der A44 bis Kassel um dann auf die A7 weiter Richtung Würzburg zu wechseln. Die erste Tagesetappe war somit fast genau 460 km lang und dafür brauchten wir 7 1/2 Stunden inkl. Pausen.

Nachdem ich den Skoolie vollgetankt hatte, wurde es Zeit für einen ersten Spritverbrauchstest. Nach exakt 381 km hatte ich 59,53Liter Diesel getankt. Das ist ein erster sehr guter Wert von 15.6 Liter / 100 km. Gut, jetzt muss man dazu auch sagen, dass auf der Autobahn wenig Verkehr war, also kein Stau und ich bin die ganze Zeit ca. 80 km/h gefahren, das heißt der 7.2 Liter V8 Diesel Motor lag fast immer im optimalen Drehzahlbereich von 2250 U/min (fast unter Laborbedingungen :-)). Aber zum Verbrauch werde ich später einen erweiterten Bericht schreiben, wenn mehr Erfahrungswerte vorhanden sind.

Am nächsten Tag fuhren wir dann zur KFZ Liebl GmbH nach Neustadt an der Donau wo wir dann kurz nach Mittag ankamen.

Der erste Eindruck zählt! Und mein erster Eindruck war sofort, hier bin ich richtig! Es waren ein paar große Schulbusse in der Nähe geparkt, auf dem Firmengelände stand ein Schulbus und in der Werkstatthalle war ebenfalls ein Schulbus gerade in Bearbeitung. Wir kamen sofort mit einem freundlichen Mechaniker ins Gespräch, er vermittelte uns ebenfalls den Eindruck, dass die KFZ Liebl GmbH Sach- und Fachkenntnisse in Sachen US Schulbussen hat. Nachdem auch Herr Liebl mit einem amerikanischen Mechaniker eintraf wurde sofort unser Skoolie von allen Seiten begutachtet. Hier ist man mit Herz und Seele dabei.

Ich bin jetzt sehr zuversichtlich, dass Herr Liebl und Team die Zulassung hinbekommen. Ich hatte mich schon im Vorfeld sehr kompetent beraten gefühlt, weshalb meine Wahl ja auch auf die KFZ Liebl GmbH gefallen ist, wie hier: US Schulbus Projekt – Jetzt erst Recht! beschrieben.

Aber siehe selbst im Video. Wie ist Dein erster Eindruck?

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US Schulbus unser Skoolie

Unser US Schulbus Projekt geht weiter:
Endlich habe ich den passenden Anbieter gefunden, der unseren Skoolie TÜV-fertig machen soll.

Ich hatte mit allen Anbietern wie hier beschrieben (US Schulbus Projekt – Ende oder jetzt erst Recht) Kontakt aufgenommen, mit einigen sogar persönlich.

Wichtig war mit von Anfang an, dass der passende Anbieter kompetent und vertrauenswürdig ist.

Das herauszubekommen war nicht ganz einfach :-).

Wer wird es und warum?

Meine Wahl ist auf Alexander Liebl, von KFZ Liebl in Neustadt a. d. Donau www.kfz-liebl.com gefallen.
Die Kommunikation im Vorfeld war vorbildlich, er stellte direkt die richtigen Fragen und er konnte alle meine Fragen kompetent beantworten. Wie seiner Internetseite zu entnehmen ist, hat er sich beim Import von US Autos ein großes Netzwerk aufgebaut. Zusätzlich hat er sich auf die Planung und Realisierung von Foodtrucks spezialisiert, wobei er auch US Schulbusse umbaut.
Hier fühle ich mich sehr kompetent beraten und bin davon überzeugt, dass Herr Liebl weiß was er sagt und tut.

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Wie geht es weiter?

Die Zulassung des US Schulbusses soll zuerst als LKW bis 7.5 to erfolgen. die Vorteile liegen auf der Hand, darüber habe ich hier schon ausführlich geschrieben: Unser Skoolie – zulässiges Gesamtgewicht von 7.49to.
Das mit dem Gesamtgewicht ist etwas knapp. Um den US Schulbus als LKW zuzulassen, muss er ein Leergewicht von unter 6.000 kg haben, damit eine Zuladung von 20% gewährleistet ist. Jetzt sind Sitze und Boden (siehe auch mein Video #02) und Klimaanlagen (siehe auch mein Video #03) ausgebaut, sodass das gewichtsmäßig passen sollte.

Aktuell benötige ich noch einen passenden Beifahrersitz, damit der LKW direkt eine 2-Personen-Zulassung bekommen kann. Ich habe zwar schon einen Sitz, leider fehlt mit hier noch die passende Sitzkonsole mit Drehkonsole. Aber auch hier wird es eine Lösung geben (ich bin schwer am recherchieren, ich werde auch darüber berichten.[pullquote]Wer jedoch einen Tipp für mich hat, der darf gerne unten bei den Kommentaren was posten[/pullquote]

KFZ-Liebl soll mir dann neue Reifen aufziehen und sämtliche TüV-relevanten Umbauten durchführen, wie z.B. neue EU-zugelassene Scheinwerfer einbauen, Rückstrahler modifizieren, bzw. austauschen, Seitenmarkierungsleuchten einbauen, etc. Also alles, was der TüV bei der Erstvorführung bemängelt. Zusätzlich soll der Skoolie noch einen Rußpartikelfilter bekommen um damit die Euro Norm 4 zu erreichen.

Im Moment plane ich, dass unser Skoolie im November endlich seinen TüV bekommen soll. Wie das dann wird, kannst Du hier im Blog lesen und natürlich in meinem YouTube – Kanal sehen.

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Skoolie 3 Klimaanlagen

Ich habe ja schon geschrieben, dass der Schulbus mit 7,49 t zugelassen werden soll, und auch, dass das nicht einfach ist. Siehe hier im Bericht Unser Skoolie – zulässiges Gesamtgewicht von 7.49to?.

Um noch weiteres Gewicht zu sparen, mussten beide Klimaanlagen ausgebaut werden. Das machte insgesamt circa 150 kg Kilogramm aus.

Die beiden Innenraumlüfte mussten nur abgeschraubt werden. Dahinter befand sich dann noch die Verkabelung und die Schläuche zu den Kondensatoren. Um diese zu entfernen, musste zum Teil noch die Verkleidung entfernt werden, dann konnten die Schläuche und Kabel nach unten raus gezogen werden.

Die beiden Kompressoren waren unterhalb des Motors verschraubt und ließen sich relativ leicht entfernen. Das Entfernen der beiden Kondensatoren war auch kein Problem. Hier zahlte es sich wieder aus, dass der Bus noch keinen Rost angesetzt hat. Die Entfernung der Kondensatoren schaffte noch mal ordentlich Staufläche unter dem Bus, für was auch immer, vielleicht für den Abwassertank?

Der Ausbau der Klimaanlagen erfolgte nicht nur aus Gewichtsgründen, sondern auch aus optischen Gründen. Die beiden großen inneren Lüfter waren nicht wirklich schön. Dahinter verbergen sich jetzt noch zusätzliche Stauräume, die wir gerne anderweitig nutzen wollen.

Aber siehe selbst im Video:

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Unser Skoolie

In meinem heutigen Artikel möchte ich auf die Gewichtsfrage eingehen und zum möglichen Gesamtgewicht. Das ist nämlich die zweithäufigste Frage nach der Frage nach den Kosten. Die Kostenfrage habe ich ja in meinem Artikel „Jetzt reden wir über Geld“ detailliert beschrieben.

So, kommen wir nun zum Gesamtgewicht.

Der Skoolie ist vor der Verschiffung mit 6300 Kilo gewogen worden. Der Dieseltank war bei Ankunft im Hafen circa dreiviertel voll. Nun sind alle Sitze ausgebaut und der komplette Boden ist auch schon draußen. Somit gehe ich von circa 6 t Leergewicht aus.

Der Skoolie soll ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 t bekommen. Gründe dafür gibt es viele:

  • Der Skoolie kann mit dem alten Führerschein Klasse 3 gefahren werden.
  • Dadurch besserer Wiederverkaufswert (eigentlich will ich ihn ja nicht verkaufen) und wertstabiler, da eine mögliche Käufergruppe größer ist.
  • Keine Notwendigkeit einen Fahrtenschreiber einzubauen (auch wenn bei Privatfahrten der Fahrtenschreiber nicht benötigt wird, so muss trotzdem einer eingebaut sein.
  • Keine Notwendigkeit, einen LKW Führerschein zu machen. Dieser muss bei einem Alter ab 50 auch alle 5 Jahre verlängert werden.
  • Je nachdem wo man fährt, höhere Mautgebühren bei einem Gesamtgewicht von über 7.5 to

Ich möchte somit ganz klar unter 7.49to Gesamtgewicht bleiben, die Vorteile liegen auf der Hand :-).

Der Nachteil ist, dass ich mich hier für den Möbelbau auf Leichtbauweise konzentrieren muss. Wenn die 7,49 t kein Problem wären, dann könnte man auch massiver und kostengünstiger bauen (z.B. mit Palettenholz, was eine schöne Vintage Optik bietet, siehe Video von Felix Starck, US Schoolbus umgebaut zum Wohnmobil – Projekt Expedition Happiness). Prinzipiell ist der Skoolie natürlich für ein höheres Gesamtgewicht ausgelegt, möglich wären auch rund 13 to.

Um beim zulässigen Gesamtgesicht für unseren Skoolie unter 7.49 to zu bleiben, bedeutet das, dass zum Umbau insgesamt nur ca 1100 kg benötigt werden sollte. Das ist schon sehr knapp bemessen.

Zur Berechnung des zulässigen Gesamtgewichtes wird nämlich folgendes berechnet:

  • das Leergewicht des Fahrzeuges, hier ca. 6.000 kg
  • Benzintank, Wassertank und Gastank (jeweils mindestens dreiviertel gefüllt)
  • die komplette Inneneinrichtung vom Fußboden bis zur Solaranlage inkl. der Batterien
  • Je nach Anzahl an zugelassenen Personen, das Gewicht; berechnet wird ca 75 oder 80 kg pro Person, wir werden eine 2-Personen Zulassung benötigen
  • Dann noch die Zuladung für persönliche Ausrüstung, wie zum Beispiel Fahrräder Küchenutensilien Lebensmittel, Bekleidung etc.
  • Und nicht zu vergessen, Campingstühle und Campingtisch, Ersatzteile, Werkzeug, Auffahrrampen, Kabeltrommel, etc…

Fazit:

Es wird sicherlich eine Herausforderung, das Gesamtgewicht unter 7.49 to zu halten. Entscheidend wird die Auswahl des Holzes für Fussboden und Möbelbau, aber auch alle An- und Einbauten müssen gewogen werden, damit beim Fahrbetrieb definitiv etwas Luft nach oben bleibt. Überladung kann nämlich ziemlich teuer werden (siehe hier eine kleine Auflistung bei unseren europäischen Nachbarn Zubehör und Gepäck im Wohnmobil oder auch schnell ein paar Punkte kosten.

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