Tesla Model S P100D

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit bei einer Testfahrt im Tesla Model S P100D mitzufahren. Das war schon ein spannendes Erlebnis, da der Tesla Model S P100D zur Zeit das schnellste Serienauto der Welt ist, zumindest was die Beschleunigung angeht: von 0 auf 100 in 2.7 Sekunden. Und das mit einem vollelektrischen Antrieb!

Tesla Model S P100D von aussen

Auf den ersten Blick hatte ich beim Anblick des Tesla Model S P100D nicht das Gefühl vor einem Supersportwagen zu stehen. Mir kam das Auto eher dezent elegant, ja fast schon etwas unauffällig vor. Dass sich hier eine Motorleistung von rund 700 PS (bei vollem Akku) versteckt, konnte ich nicht erahnen.  Aber entscheide selbst, wenn Du Dir die Fotos anschaust:

Tesla Model S P100D von innen

Von innen fiel sofort das große 17 Zoll Touchdisplay auf, welches  die Kommandozentrale des Tesla ist. Hier wurde alles gesteuert und eingestellt was benötigt wurde, von der Navigation über Musik bis hin zu Detaileinstellungen für das Auto, wie zum Beispiel die Komfort oder Sporteinstellung. Die Bedienung sah ziemlich einfach und intuitiv aus.

Das gesamte Interior fand ich elegant und sehr hochwertig verarbeitet. Es ist ausreichend Platz vorhanden und hier fühlt man sich auch auf langen Reisen sicherlich sehr wohl. Da der Tesla keinen Motor hat, gibt es vorne einen kleinen Kofferraum und zusätzlich hinten noch einen großen Kofferraum, somit ist man auch für große Fahrten gut gerüstet. Unser Model hatte ein Panoramadach, welches als Schiebedach benutzt werden kann.

Tesla Model S P100D und der Elektroantrieb

Dann ging es auch schon los. Der Motor wurde gestartet, oder besser die Motoren, da der Tesla über 2 Elektromotoren (Front und Heckmotor) verfügt, die die Leistung elektronisch gesteuert an die Vorder- und Hinterachse abgeben. Der Allradantrieb ließ das ca. 2.3 Tonnen schwere Fahrzeug sanft dahin gleiten, da ruckelte nichts und von Motorgeräuschen hörte ich auch nichts. Das war schon irgendwie ungewohnt.

Wir fuhren natürlich auch einmal kurz zur Autobahn. Dabei konnte ich einmal das autonome Fahren live sehen. Der Tesla hält die Geschwindigkeit und auch die Fahrspur. Er könnte auch überholen und wieder einscheren, jedoch sind wir hier in Deutschland leider noch nicht so weit, dass wir das Auto komplett eigenständig fahren lassen dürfen. Aber ich vermute, dass in wenigen Jahren auch diese Option erlaubt sein wird.

Auf einer geraden Strasse ohne Verkehr durften wir einmal die Beschleunigung testen. Dazu wurde über das 17-Zoll Display die Option „Performance“ eingestellt und schon konnte es losgehen: Von 0 auf 100 in 2.7 Sekunden! Ich wusste gar nicht, wie mir geschah :-). Die Elektronik regelte, dass keine Räder durchdrehten und es gab einen immensen Vortrieb. Das hatte ich so nicht erwartet, aber siehe selbst im Video, welches in Echtzeit die Beschleunigung demonstriert. Ich war beeindruckt! Unser BMW Z4 3.0si benötigt mit seinen 265 PS  5.8 Sekunden.

Fazit

Zu technischen Daten und Energieverbrauch schaue doch einfach hier auf der Homepage von Tesla nach: www.tesla.com

Der Tesla Model S P100D ist ein vollelektrisches Fahrzeug das demonstriert, dass Elektroautos alles andere als langweilig sein können. Dieses Top-Modell hat jedoch auch seinen Preis und kostet per Listenpreis 159.000 EUR. Für den Massenmarkt (wenn man für Tesla überhaupt so sagen darf) kommt ab 2018 der Tesla Model 3 auf den Markt, der einen Verkaufspreis von ca. 35.000 Dollar, also ca 30.000 EUR haben soll. Wenn jetzt hier viele Elemente des Topmodells auch im Model 3 zu finden sein sollten, dann kann sich der Model 3 als Verkaufsrenner erweisen. Der Tesla Model S P100D jedoch ist bei der Preisgestaltung eher für eine kleine und gut betuchte Kundschaft ausgelegt, oder für Sportwagenfahrer mit Understatement, da der Tesla jeden Porsche locker stehen lässt.

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