Tag 19 Kirstenbosch Protea

Unser zweiter Tag in Kapstadt und die Ziele des Tages waren der botanische Garte Kirstenbosch und das Imizamo Yethu Township. Erst gab es lecker Frühstück mit Pancake und Guido’s Spezial in unserer tollen Unterkunft (Cactusberry Lodge). Gut gestärkt gingen wir zum Bus. Unser erstes Ziel war dann der botanische Garten Kirstenbosch. Hier konnten wir gar nicht aufhören zu schauen, zu fotografieren und die tollen Pflanzen zu bestaunen. Hier im Garten gab es sehr viele Pflanzen der Gattung Protea (siehe auch hier bei Wikipedia: Zuckerbüsche) dazu einen Wahnsinns Panorama, genial!! Dabei sollte man unbedingt auch den Baumwipfelpfad begehen! Wir liefen circa 2 Stunden durch den Garten und waren auf dem Baumwipfelpfad fast alleine. Es war heiß, die Sonne schien und wir gingen zum Restaurant mitten im Park, wo wir ein gemütliches und schattiges Plätzchen fanden.

Dann ging’s weiter auf der blauen Linie mit dem Bus zu unserem nächsten Halt, die Haltestation 23 mit der Tour insImizamo Yethu Township. Unser Guide führte uns durch das Trownship und erzählte viel über das (Über-) Leben in der Stadt. Ca. 40.000 Menschen lebten hier. Einige bauten sich ein eigenes Business auf, andere hofften auf einen Job in der Stadt. Wir wurden zu einer Grundschule geführt, wo wir natürlich auch alle was spendeten. Im Handwerkermarkt gab es viel selbst gemachtes zu kaufen. Die Zeit drängte und so mussten wir das Township wieder verlassen. Wir waren froh nicht hier leben zu müssen, haben aber trotzdem einen ganz guten Einblick bekommen. Wir hoffen dass die Spenden helfen!! Unsere Vermieterin erzählte uns später, dass gerade diese Touristentouren wichtig sind für die Townships. Zum einen erhalten die Guides Geld, zum anderen verkaufen sie Handgemachtes und sind auf Spenden angewiesen. Die Grundschule war eine Spende eines Deutschen und das Begegnungszentrum spendete ein Ire.

Weiter ging die Fahrt nach Hout Bay. Wir hielten an tranken Cappuccino und gingen am Hafen entlang schlendern. Ein Fischer erzählte uns einiges über das Leinenfischen und auch darüber, dass alle Schiffe im Hafen lagen und nicht fahren durften.

Mit dem Bus ging es dann weiter an Kapstadt Stränden und Villenviertel vorbei. Hier vergnügten sich die Reichen und die Schönen, machten Sport (mit Personal Trainer) zum Sehen und Gesehen werden.

Wir stiegen aus und gönnten uns ein leckeres Glas Pinotage und bestaunten das Treiben.

Weiter ging die Bustour bis zur Waterfront. Wir schlendern durch die Geschäfte und schauten hier und schauten dort. Anschließend trieb uns der Hunger ins Restaurant Den Anker (siehe hier meinen Detail Bericht zum Restaurant Den Anker). Nachdem wir um 1000 Rand erleichtert waren, gingen wir zum Taxistand und ließen uns nach Hause fahren.

Impressionen Tag 19 Kirstenbosch und Township

Highlight des Tages:
Botanischer Garten Kirstenbosch, Township insImizamo Yethu

Tipp:
Um einen Eindruck eines Townships zu erhalten, ist ein Besuch im Imizamo Yethu Township sehr zu empfehlen. Man kann die Tour schon im Vorfeld oder direkt beim Fahrer buchen. Von der Bushaltestelle geht man keine 5 Minuten und schon steht man mitten drin. Die Fremdenführer/innen wohnen alles selber im Township, es gibt somit Infos aus erster Hand. Wir haben von anderen Touren gehört, die jedoch eher weit ausserhalb von Kapstadt lagen. Inklusive Hin-und-Rückfahrt benötigt man dann auch schnell man 5 Stunden. Das mag eine Alternative sein, wenn man viel Zeit in Kapstadt hat.

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Tag 18 Tafelberg Kapstadt Stadtpark

Nach dem Frühstück (na klar) checkten wir aus und fuhren noch mal nach Hermanus hinein. Wir wollten Wale sehen!
Und siehe da, es klappte auf Anhieb! Wir schauten hinaus aufs Meer und dachten zuerst, das dort ein paar Felsen im Wasser waten. Aber es waren die Rücken von Walen. Wir gingen weiter zum Gearing’s Point. Dort konnte man fast bis ans Meer gehen und Wale beobachten. Viele Touristen waren dort und applaudierten als zwei Wale aus dem Wasser sprangen. Hier konnten wir die Wale mindestens 15 Minuten beobachten. Das war mal wieder ein Highlight!

Es wurde schnell 10:30 Uhr und wir mussten uns auf den Weg weiter nach Kapstadt machen. Und wieder fuhren wir die tolle Küstenstraße entlang in Richtung Georgs Bay. Auch am zweiten Tag immer noch ein Highlight! Gegen 13:00 Uhr kamen wir in Kapstadt an und Barbara (Hurra Deutsch ?) unsere Vermieterin in Kapstadt (siehe auch hier meinen Bericht zur Cactusberry Lodge)begrüßte uns freundschaftlich per du und gab uns gute Tipps. Zum Beispiel der Tipp des schönen Restaurants im nahe gelegenen Stadtpark. Hier konnten wir bei bestem Wetter schön draußen sitzen und verspeisten ein paar Sandwiches und Apfelcrumble. Es war schon ein tolles Flair im Stadtpark, so konnte es in Kapstadt weitergehen.

Dann gingen wir zur Busstation kauften ein 2-Tages-Ticket für die Hop-on-Hop-off-Bustour (www.citysightseeing.co.za) . In der Ticketstation konnte man direkt überprüfen, wie lange die Touri-Schlange auf den Tafelberg war. Das Wetter war hervorragend und der Berg war frei. Wie wir vorher schon bei Barbara gesehen hatten, gab es eine Wartezeit von über 2 Stunden. Mittlerweile waren es nur noch 30 Minuten und so war das für uns perfekt und wir kauften uns direkt auch das Ticket für den Tafelberg.

So standen wir in der Schlange und warteten, dass wir mit der Bahn nach oben fahren konnten. Der Ausblick von oben ist wirklich traumhaft, grandios, besser geht’s nicht.

Tag 18 Tafelberg Kapstadt Panorama

Tag 18 Tafelberg Kapstadt Panorama

Leider war die Zeit doch eher knapp und so mussten wir auch pünktlich wieder nach unten gondeln, um den letzten Bus zu bekommen. Auch beim herunterfahren mit der Bahn mussten wir warten (45 Minuten). Aber es hatte alles geklappt und wir erreichten mit Mühe und Not noch unseren Bus. Danach fuhren wir um die Stadt und stiegen an der Waterfront aus. Hier gab es ein riesiges Zentrum zum shoppen und essen gehen. Sehr beeindruckend. Wir aßen Burger im Gibsons und ließen uns dann mit einem Taxi nach Hause bringen.

Impressionen Tag 18 Wale in Hermanus und Tafelberg in Kapstadt

Highlight des Tages:
Wale in Hermanus und Tafelberg

Tipp:
Am einfachsten ist es, Kapstadt mit dem Bus zu erkunden. Die Hop-on-Hop-off – Touren gehen durch das ganze Stadtgebiet und fahren regelmäßig mehrmals die Stunde. Ob man nun zum Tafelberg möchte, oder zu den Weinbergen, oder zu einem Township, oder, oder, oder… Es lohnt sich. Ebenfalls sollte man sich das Ticket zu Tafelberg VORHER kaufen, da man sonst am Tafelberg ZUERST in der Ticketschlange steht und DANACH nochmal in der normalen Warteschlange.

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Reisebericht Südafrika Tag 17 Betty's Bay Pinguine

Am 17. Tag unserer Südafrikareise wollten wir Pinguine sehen. Wie immer begannen wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Gegen 10:00 Uhr fuhren wir los Richtung Hermanus. Ca. 30 Kilometer entfernt lag Betty’s Bay und dort warteten Pinguine auf uns. Genauer gesagt Brillenpinguine. Die ersten Pinguine warteten schon vor dem Eingang auf uns, wir gingen aber trotzdem rein ?.

Für umgerechnet 2 EUR Einritt gingen wir auf einem Holzsteg mitten durch die große Kolonie und konnten uns fast gar nicht satt sehen an den süßen drolligen Pinguinen. Am Ende des Steges gibt es noch eine schöne Aussicht auf eine Kolonie von Kormoranen. Auch sehenswert. Wir verbrachten gut 1 Stunde in der Kolonie und außer uns waren nicht so viele andere Besucher da. Das war sehr angenehm.

Weiter ging es dann Richtung Georgs Bay auf eine der schönsten Küstenstraßen. Wir hielten oft an und mussten ja die Landschaft genießen, die Bilder sprechen für sich :-). In Georgs Bay gab es dann sehr leckere Pancakes und Cappuccino mit Livemusik, und das bei einem super Ausblick aufs Meer fantastisch! Tiefenentspannt ging es den gleichen Weg wieder zurück. Aber da wir von der anderen Richtung kamen, war auch das ein super Erlebnis.

Bis zum Abendessen wollten wir noch etwas durch die Geschäfte in Hermanus bummeln, leider hatten sie schon alle zu. Und so gingen wir eher früh zum Abendessen ins Restaurant Fusion, wo ein leckeres Sirloin Steak und ein ebenso leckeres Filet Steak auf uns wartete. Wie tags zuvor war alles sehr gut (siehe Erfahrungsbericht Restaurant Fusion).

Impressionen Tag 17 Pinguine

Highlight des Tages:
Pinguine in Betty’s Bay

Tipp:
Für die Straße von Betty’s Bay Richtung Georgs Bay und wieder zurück sollte man sich genügend Zeit nehmen, es gibt soviel zu sehen!

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Südafrika Tag 16 Erdmaennchen

Eins der Highlights in Südafrika war der Besuch bei den Erdmännchen (Meerkat Adventure). Dafür klingelte morgens um 5:30 Uhr der Wecker. Noch recht verschlafen schälten wir uns aus dem warmen Bettchen, da wir gestern das Glück hatten, noch eine Meerkat Adventure Tour zu buchen (das will heißen, wir wollten Ray und seiner Erdmännchen Familie einen Besuch abstatten, hier zum Hörbuch „Ausgefressen“ gelesen von Christoph Maria Herbst bei Amazon). Wir trafen uns am festgelegtem Treffpunkt und warteten auf die anderen Abenteurer und Erdmännchen Fans. Um 6:15 Uhr fuhr die gesamte Truppe los zum Meerkat Adventure Land. Die Sonne war gerade aufgegangen und nach dem wir alle die Autos geparkt hatten, gab es erst mal einen Kaffee. Und das war wichtig! :-).

Wie hatten noch gar keine richtige Vorstellung, wie das jetzt hier abgehen sollte. So bekam jeder einen Klappstuhl in die Hand gedrückt und wir liefen alle ein paar Meter durch die Morgenlandschaft. Vor einem Sandhügel bauten wir unsere Stühle auf. Unser Guide erzählte sehr viel und auch sehr laut alles Mögliche über die Erdmännchen. Die Erdmännchen ließen sich davon nicht stören. Schon sehr bald erschien einer nach dem anderen, stellten sich vor uns auf (Entfernung circa 4 m) und ließen sich von der Sonne wärmen. Und siehe da die ganze Familie mit drei kleinen Jungen standen da so vor uns rum! Der totale Wahnsinn!!

Wir waren alle total sprachlos! Gute 5 Minuten standen die Erdmännchen vor uns und wärmten sich an der Sonne. Dann düsten die Älteren ab und gingen auf Futtersuche. Nur zwei kleine Racker blieben übrig und wurden von einem erwachsenen Erdmann gehütet. Wir bestaunten sie noch weiter während unser Guide weitere Hintergründe der Erdmännchen erzählt. Gegen 8:30 Uhr ist die Tour beendet und wir fahren zurück zum Hotel, denn da wartet nämlich auf uns (klar) unser Frühstück! Appetit hatten wir genug und wieder schmeckte es hervorragend.

Anschliessend checkten wir aus. Wir hatten ja noch circa 400 km zu fahren. Landschaftlich bekamen wir diesmal sehr viel geboten auf unserem Weg Richtung Hermanus (am Meer). Pässe waren zu überwinden, die Gebirge sind grandios und die Flora und Fauna mal wieder sehr abwechslungsreich. Unterwegs pausierten wir in der “Oude Post“. Es gab total leckeres Sandwich und Cappuccino. Die Stärkung und die Pause tat gut, aber es waren noch 200 km zu fahren. Leider regnete es zum Teil wie aus Eimern, nicht sehr schön. Am Ziel in Hermanus erwartete uns wieder eine sehr schöne Unterkunft (das Gästehaus Francolin Hof in Hermanus, siehe hier weitere Details in meinem Bericht), hoch am Berg mit Blick aufs Meer und Hermanus. Unsere Vermieterin empfahl uns keinen Fußmarsch zum Strand zu machen, sondern mit dem Auto zu fahren. Hermanus selber wäre „Safe“. Wir fanden ein schönes Restaurant in Hermanus (Restaurant Fusion siehe hier mein Erfahrungsbericht) und aßen mal wieder sehr lecker.

Alle Bilder Tag 16 Meerkat Adventure

Highlight des Tages:
Erdmännchen bei Meerkart Adventure

Tipp:
Hier sollte man die Erdmännchentour  bei Meerkat Adventure auf alle Fälle (!!) im Voraus buchen. Hier ist der Link zur Webseite: www.meerkatadventures.co.za. Wer im Gästehaus De Zeekoe übernachtet, bekommt noch 100 Rand Rabatt und wer bar bezahlt ebenfalls noch zusätzlichen Rabatt.

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Tag 15 Knyzna Boote

Nach ruhiger Nacht konnten wir super gut schlafen und saßen um 8:00 Uhr am Frühstückstisch. Für 9:00 Uhr morgens hatten wir uns zur Whale Watching Tour angemeldet. So gab es nur ein kurzes Frühstück und wir checkten aus um nach Knyzna zu fahren. Unser Whale Watching Boot lag startklar im Hafen und ein paar Mitfahrer warteten schon. Nachdem wir alle unsere Schwimmwesten angezogen hatten, gingen wir auch schon an Bord. Insgesamt passten 16 Leute auf ein Boot. Die Instruktionen waren schnell erklärt, damit auch jeder wusste was im Zweifelsfall zu tun war.

Dann ging es langsam los durch die Lagune und dann raus aufs offene Meer. Unser Skipper gab ordentlich Gas und so sprangen wir über die Wellen und hielten Ausschau. Unsere Ausbeute war jedoch ziemlich mager. Wir glaubten wohl ein paar kleine Wale zu sehen, es könnten aber auch Delfine gewesen sein. Insgesamt war das doch schon eher unspektakulär. Als unser Skipper dann bei einem kleinen Seelöwen anhielt, war uns klar, Wale gibt’s keine zu sehen. Aber trotzdem hatte die Fahrt Spaß gemacht. War insgesamt für eine nette Bootsfahrt doch leider zu teuer. Aber so ist das mit der Natur, wären neben unserem Boot ein paar Wale aufgetaucht, so hätten wir wieder ein absolutes Highlight gehabt.

Dann ging es weiter auf der Garden Route mit schönen Buchten und anschliessend fuhren wir wieder weiter ins Landesinnere. Unser nächstes Ziel war Outshoorn (siehe hier meinen Bericht zur DeZeekoe Gästefarm). Wir fuhren durch eine tolle Landschaft mit (fast) unendlichen Weiten. Gegen Abend kamen wir endlich an unserem Hotel an. Wir hatten mal wieder ein tolles Zimmer mit Blick auf die Berge. Zum Abendessen ließen wir es uns im eigenen Restaurant gut gehen (siehe hier meinen Detail Bericht zum Restaurant) und gingen früh schlafen. Am nächsten Tag mussten mir nämlich sehr früh raus (5:30 Uhr), denn da gab es schon wieder mal ein Highlight :-).

Impressionen Tag 15 Knyzna

Highlight des Tages:
Unendliche Weiten

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Tag 14 Knyzna Lagune

Der Frühstücksraum im Stannards Guesthouse in Knyzna war wunderschön, gefrühstückt wurde hier erst ab 8:00 Uhr. Das war nicht schlimm, so „mussten“ wir es ruhig angehen lassen. Es war wieder alles da, bis auf Bacon, aber das war auch nicht schlimm ?.

Nach dem Frühstück kurvten wir durch die wunderbare Gegend rund um Knysna. Wenn man oben zum fährt zum „View point Eastern Knysna Head“, hat man einen ganz tollen Ausblick auf die Lagune und den Ozean.

So fuhren wir rund um Knysna mit den tollen Strände, genossen die Landschaft und hatte Müßiggang.

Tag 14 Knyzna Straende Panorama

Tag 14 Knyzna Straende Panorama

Um 15:00 Uhr wollen wir eigentlich eine Whale Watching Tour machen (www.oceanodyssey.co.za). Wir hatten kurz nach dem Frühstück schon alles klargemacht. Als wir dann am Hafen ankamen, sagte man uns, die See wäre zu stürmisch. Naja, es kam uns eher so vor, als ob sich sonst keiner außer uns angemeldet hat… Von Sturm war nix zu sehen und andere Touristen auch nicht… Aber egal.

So nutzten wir den schönen Garten und relaxten am Pool (ohne rein hüpfen) war nämlich noch zu kalt. Abends gegen 19:00 Uhr wurden wir von einem Shuttleservice abgeholt, um uns zum Restaurant Scirocco zu bringen (siehe hier meinen Detailbericht zum Restaurant Scirocco). Das Restaurant war in Ordnung, der Shuttleservice ganz praktisch und so wurden wir alle wieder sicher nach Hause gebracht.

Impressionen Tag 14 Knyzna

Highlight des Tages:
Strände, Strände, Strände

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Südafrika Tag 13 Tsitsikamma Nationalpark Haengebruecke

Der Wecker klingelte um 6:15 Uhr im Tsitsikamma Nationalpark, weil wir den Sonnenaufgang sehen wollten. Leider war es sehr bewölkt und es wurde nichts mit dem Sonnenaufgang, schade. Somit somit waren wir sehr früh fertig mit allem, unser Auto war gepackt und um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Wir checken pünktlich um 10:00 Uhr aus und machten uns auf den Weg zur Hängebrücke. Wir gingen circa 30 Minuten durch einen schönen Regenwald. Insgesamt drei Hängebrücken sind über das Meer gespannt, es machte Spaß darüber zu gehen. Sollte man auf alle Fälle machen! Achja, und überall laufen die süßen kleinen Klippschliefer (https://de.wikipedia.org/wiki/Klippschliefer) rum.

Dann ging es weiter auf die Garden Route! Unterwegs hielten wir bei der Bloukrans Bridge, um den mutigen Bungee-Springern zuzuschauen. Die Bloukrans Bridge ist Afrikas höchste Brücke mit 216 m und dort kann man auch den weltweit höchsten Bungeesprung (der auch im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen ist) machen. Das Zuschauen war schon ganz spannend, selber springen musste jedoch nicht sein, auch wenn der Sprung selber hier sehr günstig ist ?.

So fuhren wir weiter an der schönen Küste entlang. Einfach traumhaft, tolles Meer mit Superstrand und so kehrten wir bei Enrico’s Restaurant ein (siehe hier mein Detailbericht zu Enricos Restaurant). Wir ließen uns Spaghetti, Pasta und Weißwein ganz gut schmecken und genossen die Aussicht. Weiter ging es dann in Richtung Knyzna. Wir checkten gegen 17:00 Uhr im Stannards Gästehaus ein (siehe hier für weitere Details) und machten noch eine kleine Rundfahrt Richtung Lagune. Hier war ein kleiner Ort angesiedelt (Leisure Iland), den man sich unbedingt anschauen sollte. Er sieht alles nach Geld aus, ist sehr ansprechend und interessant. Erinnert etwas an Sylt und macht seinem Namen alle Ehre. Den Abend haben wir mit einer Flasche Shiraz in unserer Unterkunft ausklingen lassen, ist halt schon ziemlich anstrengend so ein Südafrika Urlaub ? !

Alle Bilder Tag 13 Tsitsikamma Nationalpark

Highlight des Tages:
Klippschliefer im Tsitsikamma Nationalpark

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Tag 12 Addo Elefanten Park

Wir waren sehr früh an, weil wir vor unserem nächsten Reiseziel noch den Addo Elefanten Natioanlpark besuchen wollten.
Bereits um 7:00 Uhr saßen wir mit allen anderen Gästen am Frühstückstisch des Beachwalk Guesthouses. Es war um Teil schon ganz schön erstaunlich, was manche südafrikanische Frau so alles zum Frühstück verdrücken kann :-). Wie immer war auch dieses Frühstück wieder einmal sehr lecker!

Nach einem kurzen Umweg von circa 70 km fuhren wir in den Addo Elefanten Nationalpark hinein. Der Park an sich war von der Vegetation her eher so grün wie im iSimangaliso Wetland Park. Da dachten wir schon, dass eine Tierbeobachtung hier schwieriger werden würde. Aber weit gefehlt, direkt hinter dem Eingang trafen wir auch schon die ersten Elefanten (es gab natürlich auch noch viele andere wilde Tiere wie Büffel, Zebras Schildkröten Warzenschweine und jede Menge Vögel). Aber die Elefanten waren es, die unsere Herzen höher schlagen ließen. Und davon gab es wirklich sehr viele.

Interessant fanden wir 2 schwule Elefanten (oder vielleicht nur einer der beiden :-)). Dass es Homosexualität bei Elefanten gab, war uns bis dahin neu. Laut Wikipedia ist das gar nicht so selten, es wird von bis zu 1500 verschiedenen Arten gesprochen, die homosexuelles Verhalten zeigen, (https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren).

So sahen wir Elefantenherden, wie sie sich am Wasserloch tummelten und das auch von ziemlich nah! Besonders angetan hatten es uns zwei ganz kleine Elefanten, die waren richtig süß !!

Wir konnten uns nur mit Mühe wieder an die Weiterfahrt begeben, hier wären wir noch gerne geblieben.

Da wir noch weitere 250 km zu fahren hatten, mussten wir uns leider vom Addo Elefanten Nationalpark trennen. Die weitere Fahrt war eher langweilig und dann änderte sich auch noch mal das Wetter kurz vor Plettenberg. Es regnete. Um dann zu unserer nächsten Unterkunft zu gelangen, mussten wir direkt ans Meer runter fahren, und da wurde das Wetter mit jedem Kilometer besser.

Am Gate zum Tsitsikamma Nationalpark musste ich mir dann noch das Parkticket besorgen. Vor dem Büro sah es irgendwie nach „Allgäu“ aus, oder?

Tag 12 Tsitsikamma Nationalpark Allgaeu

Tag 12 Tsitsikamma Nationalpark sieht aus wie im Allgäu 🙂

Im Tsitsikamma Nationalpark durften wir für eine Nacht ein Holzhaus unser Eigen nennen, drei Zimmer, Küche,  Bad und Balkon, einfach klasse!

Die Lage war phenomenal. Unser Haus war das letzte in der Reihe und direkt am Meer gelegen (siehe hier meinen Detailbericht). Da wir keine Lust zum kochen hatten, gingen wir zum Abendessen zum direkt im Park gelegen Restaurant und bestellten dort die Fleischplatte für zwei (Meat for Two). Das war schon wieder mal sehr sehr lecker (siehe hier meinen Detailbericht zum Cattle Baron Seafood Grill and Bistro). Die Brandung tobt es vor unserem Schlafzimmerfenster, gute Nacht!

Alle Bilder Tag 12 Addo Elefanten Nationalpark

Highlight des Tages:
Addo Elefanten Nationalpark, Meat for Two

Tipp:
Wenn man in Port Elizabeth übernachtet und dann der nächste Halt der Tsitsikamma Nationalpark sein sollte, so muss man den kleinen Umweg zum Addo Elefantenpark unbedingt machen. Wir waren insgesamt ca. 4 Stunden im Park und die haben sich echt gelohnt!

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