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Video Armaflex

Der Umbau des US Schulbusses zum Wohnmobil fängt jetzt endlich an. Dazu musste zuerst der Boden vorbereitet werden. Letztes Jahr hatten wir ja schon damit angefangen, den alten Holzboden zu entfernen und den Metallboden mit Rostschutzmittel zu streichen (siehe auch hier im Video „Video Skoolie #02 „Der Umbau beginnt“.

Somit war die Vorbereitung perfekt und es konnte sofort losgehen.

Konzept Bodenisolierung mit Armaflex

Damit es im Sommer schön kühl im Wohnmobil bleibt und es im Winter keine kalten Füße gibt, ist eine gute Isolierung extrem wichtig. Zusätzlich soll die Bodenisolierung auch dem Schallschutz dienen. Ich habe mich hier für Armaflex von der Fa. Armacell entschieden.

Armaflex ist ein antimikrobielles Dämmmaterial welches langfristig Tauwasser verhindert, d.h das Dämmmaterial nimmt keine Feuchtigkeit auf und kann nicht schimmeln. Als Alternative für eine gute Bodenisolierung scheiden Styropor, Glaswolle oder gar Schaumstoff direkt aus. Diese sind nicht antimikrobiell und würden dann irgendwann anfangen zu schimmeln. Und das will schließlich niemand in seinem Wohnmobil haben.

Es gibt Armaflex in zwei Varianten, einmal mit und einmal ohne Klebefolie. Ich habe mit hier für die selbstklebende Variante entschieden, da ich mir einen Arbeitsschritt sparen wollte. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man sehr sauber beim Verlegen der Isolierung arbeitet, da die Klebefolie an der Rückseite von Armaflex ziemlich schnell richtig gut klebt und ein Verschieben dann nicht mehr möglich ist.

Das Dämmmaterial von Armacell gibt es als Platten oder als Rolle in vielen verschiedenen Dicken von 3 bis 50 mm. Ich habe mich für die 13 mm Variante entschieden.

Alle Infos zu Armaflex gibt es hier auf der Webseite des Herstellers Armacell: AF/Armaflex – Armacell Germany

Wie lässt sich Armaflex verarbeiten?

Wie Du auf meinem Video sehen kannst, lässt sich die selbstklebende Variante wirklich kinderleicht verarbeiten. Zuerst muss der Untergrund fettfrei gereinigt werden. Das habe ich mit dem Cleaner von Armacell gemacht. Da es sich um einen lösungsmittelhaltigen Reiniger handelt, sind Handschuhe und Schutzbrille wichtig. Außerdem solltest Du beim Reinigen auf eine gute Belüftung achten. Nachdem man dann die entsprechenden Bahnen zugeschnitten hat, muss man nur noch die hintere Folie entfernen und schon hat man die Isolierung verklebt.

Konzept Bodenaufbau

Zuerst wurden 13mm dicke Holzlatten mit Sikaflex auf dem gereinigten Boden verklebt. Dazwischen wurde dann mit Armaflex isoliert, sodass eine gleichbleibende Oberfläche entstand. Zum Bodenaufbau wurden dann 12 mm dicke OSB-Verlegeplatten (mit Nut und Feder) zurechtgeschnitten, verlegt und verschraubt. Somit ist die Grundlage gelegt. Weiter geht es hier mit dem Verkleben des Vinylbodens, auch das werde ich natürlich hier und auf YouTube genauestens berichten :-).

Hier geht es zum Video:

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Fazit:

Für mich hat Armaflex nur Vorteile, es hat hervorragende Dämmeigenschaften, ist antimikrobiell und wie Du in meinem Video siehst, lässt es sich in der selbstklebenden Variante kinderleicht verarbeiten. Deshalb vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

Welche Erfahrungen hast Du bei der Bodenisolierung gemacht? Hast Du auch schon Armaflex verarbeitet?

Wie war Deine Erfahrung? Hinterlasse doch einfach hier Deine Bewertung (1 Stern „Schlecht“ bis 5 Sterne „Sehr gut“) oder schreibe einen Kommentar, vielen Dank!

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Dieser Beitrag ist durch Kooperation mit Armacell entstanden. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst, siehe hier unter Werbung / Kooperationen.

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Unser Skoolie

In meinem heutigen Artikel möchte ich auf die Gewichtsfrage eingehen und zum möglichen Gesamtgewicht. Das ist nämlich die zweithäufigste Frage nach der Frage nach den Kosten. Die Kostenfrage habe ich ja in meinem Artikel „Jetzt reden wir über Geld“ detailliert beschrieben.

So, kommen wir nun zum Gesamtgewicht.

Der Skoolie ist vor der Verschiffung mit 6300 Kilo gewogen worden. Der Dieseltank war bei Ankunft im Hafen circa dreiviertel voll. Nun sind alle Sitze ausgebaut und der komplette Boden ist auch schon draußen. Somit gehe ich von circa 6 t Leergewicht aus.

Der Skoolie soll ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 t bekommen. Gründe dafür gibt es viele:

  • Der Skoolie kann mit dem alten Führerschein Klasse 3 gefahren werden.
  • Dadurch besserer Wiederverkaufswert (eigentlich will ich ihn ja nicht verkaufen) und wertstabiler, da eine mögliche Käufergruppe größer ist.
  • Keine Notwendigkeit einen Fahrtenschreiber einzubauen (auch wenn bei Privatfahrten der Fahrtenschreiber nicht benötigt wird, so muss trotzdem einer eingebaut sein.
  • Keine Notwendigkeit, einen LKW Führerschein zu machen. Dieser muss bei einem Alter ab 50 auch alle 5 Jahre verlängert werden.
  • Je nachdem wo man fährt, höhere Mautgebühren bei einem Gesamtgewicht von über 7.5 to

Ich möchte somit ganz klar unter 7.49to Gesamtgewicht bleiben, die Vorteile liegen auf der Hand :-).

Der Nachteil ist, dass ich mich hier für den Möbelbau auf Leichtbauweise konzentrieren muss. Wenn die 7,49 t kein Problem wären, dann könnte man auch massiver und kostengünstiger bauen (z.B. mit Palettenholz, was eine schöne Vintage Optik bietet, siehe Video von Felix Starck, US Schoolbus umgebaut zum Wohnmobil – Projekt Expedition Happiness). Prinzipiell ist der Skoolie natürlich für ein höheres Gesamtgewicht ausgelegt, möglich wären auch rund 13 to.

Um beim zulässigen Gesamtgesicht für unseren Skoolie unter 7.49 to zu bleiben, bedeutet das, dass zum Umbau insgesamt nur ca 1100 kg benötigt werden sollte. Das ist schon sehr knapp bemessen.

Zur Berechnung des zulässigen Gesamtgewichtes wird nämlich folgendes berechnet:

  • das Leergewicht des Fahrzeuges, hier ca. 6.000 kg
  • Benzintank, Wassertank und Gastank (jeweils mindestens dreiviertel gefüllt)
  • die komplette Inneneinrichtung vom Fußboden bis zur Solaranlage inkl. der Batterien
  • Je nach Anzahl an zugelassenen Personen, das Gewicht; berechnet wird ca 75 oder 80 kg pro Person, wir werden eine 2-Personen Zulassung benötigen
  • Dann noch die Zuladung für persönliche Ausrüstung, wie zum Beispiel Fahrräder Küchenutensilien Lebensmittel, Bekleidung etc.
  • Und nicht zu vergessen, Campingstühle und Campingtisch, Ersatzteile, Werkzeug, Auffahrrampen, Kabeltrommel, etc…

Fazit:

Es wird sicherlich eine Herausforderung, das Gesamtgewicht unter 7.49 to zu halten. Entscheidend wird die Auswahl des Holzes für Fussboden und Möbelbau, aber auch alle An- und Einbauten müssen gewogen werden, damit beim Fahrbetrieb definitiv etwas Luft nach oben bleibt. Überladung kann nämlich ziemlich teuer werden (siehe hier eine kleine Auflistung bei unseren europäischen Nachbarn Zubehör und Gepäck im Wohnmobil oder auch schnell ein paar Punkte kosten.

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Skoolie Grundriss 3D

Das aller Wichtigste am Anfang ist die Planung, ein guter Grundriss für unseren Skoolie musste her. Heute schreibe ich, wie wir vorgegangen sind und was am Ende dabei raus kam.

1. Ausstattung, was wird benötigt

Unsere Wunschvorstellung war wie folgt:

  • Stromversorgung über Solarpaneele mit kompletter Elektrik und Batterien
  • Gasanlage mit Gastank für Heizung, Warmwasser, Kühlschrank, Herd
  • Wasserversorgung, d.h. Frischwasser und Abwassertank
  • Genügend Stauraum
  • Schlafzimmer, Dusche & WC getrennt, Küche mit Herd, Kühlschrank, Spüle, Sitzecke mit Drehstuhl (gleichzeitig Beifahrersitz),

2. Ermittlung Platzbedarf: Was muss alles mit in den Bus

Wir haben Wohnmobilerfahrung und fuhren schon mehrfach mit großen Wohnmobilen in Urlaub, siehe z.B. hier: Wohnmobil mieten bei Fa. Areiwo. Und so wurde die Liste an Dingen, die man unbedingt dabei haben sollte auch immer länger :-).

  • Genügend Stauraum für Grill, Holzkohle, Klappräder, Camping Tische & Stühle, Werkzeug und Ersatzteile, Gießkanne, Auffahrrampen (zum nivellieren)
  • Schränke für Kleidung, Schuhe, Lebensmittel, Küchenutensilien, Geschirr, Bettwäsche, Kulturbeutel & viele kleine Dinge des alltäglichen Lebens

3. Ideen zum Grundriss für unseren Skoolie

  • Das Internet ist voll von Grundrissen für ein Wohnmobil, siehe einfach mal hier: Grundriss Wohnmobil als Bildersuche bei Google. Da haben wir uns schon mal ein paar Anregungen geholt.
  • Auf der Camping Messe in Essen konnten wir uns ebenfalls viele verschiedene Wohnmobile anschauen und uns inspirieren lassen.
  • Dann haben wir den Bus vermessen und verschiedene Grundrisse im Bus auf den Boden geklebt, mit Freunden gesprochen, neue Ideen versucht, wieder geklebt und nochmal neu gemacht. Insgesamt waren es schon 5 verschiedene Grundrisse, bis wir unseren jetzigen Vorschlag fertig hatten. Mit den Maßen dieses Vorschlags haben wir uns erneut eine Wohnmobilausstellung angeschaut und glauben, dass wir jetzt wirklich einen gut ausgereiften Grundriss erstellt haben.

4. Praktische Umsetzung

Zuerst haben wir unsere Ideen auf Papier gebracht und mehr oder weniger maßstabsgetreu einen Grundriss gezeichnet. Viel cooler ist es natürlich den Grundriss in 3D zu haben. Dazu bietet sich z.B. die Software Sketchup an, wo man auch schon viele 3D Modelle als Vorlage kostenlos downloaden kann: www.sketchup.com/de

Oder aber man erstellt den Grundriss mit der Software Vectorworks Interior CAD.  Hier habe ich meinen ersten Sponsor gefunden, die Fa. Extragroup in Münster (www.extragroup.de), die unseren Skoolie per 3D-Scan digitalisieren wollen, um dann eine komplette 3D-Planung zu erstellen. Später wollen sie dann über den Skoolie in Fachzeitschriften und Presseveröffentlichungen entsprechend berichten. Ich bin gespannt und werde natürlich detailliert darüber berichten.

5. Das Ergebnis

Das vorläufige Ergebnis sieht jetzt wie folgt aus:

Und hier gibt es die komplette Datei zum Download: Grundriss Skoolie 3D und 2D.pdf.

Als nächstes gibt es eine Termin beim TüV, um das Projekt zu besprechen und dann gibt es ja noch die Profis, die mir die Elektrik, Gas und Wasserversorgung einbauen sollen. Mal schauen, was die Experten davon halten und ob es als Planungsgrundlage gut genug ist :-), ich werde hier berichten!

Fazit

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amerikanischer Schulbus

Warum gerade ein US Schulbus?

Dazu kann ich hier direkt schon mehrere Antworten geben. Der Grundgedanke war zunächst, ein Wohnmobil musste her.

Hier bietet sich mir eine Riesenauswahl. Wenn man bei den großen Onlinediensten sucht wie zum Beispiel mobile.de oder Truckscout24.de bekommt man schnell eine riesige Liste an verschiedenen Fahrzeugen gelistet. Die Frage, die sich mir stellte, war eher, wie finde ich das passende Fahrzeug mit der passenden Ausstattung zum passenden Budget? Das Fahrzeug sollte möglichst wenige Kilometer auf dem Tacho haben, technisch einfach zu händeln sein, einen haltbaren Motor haben, eine ansprechende und auf uns zugeschnittene Inneneinrichtung haben und insgesamt auch einen gewissen Style Effekt mitbringen.

Bei diesen ganzen Wünschen, wurde es schon ziemlich schwer ein passendes Fahrzeug zu finden. Entweder war die Inneneinrichtung prinzipiell sehr spießig oder aber der Preis des Wohnmobils einfach zu hoch. Wohnmobile mit ansprechendem Styling sind meiner Meinung nach nur selten zu finden. Im Prinzip sehen viele Wohnmobile relativ gleich aus, was sicherlich der Funktionalität geschuldet ist. Die Vorstellung, Persönlichkeit in ein bestehendes Wohnmobiles zu bringen, fand ich schon schwierig. Und nun??

Im  Internet fand ich viele Internetseiten mit individuelle selbst ausgebauten Wohnmobilen. Vielfach waren oder sind es Expeditionsmodelle oder Oldtimerbusse, die zum individuellen Wohnmobil umgebaut waren. Beides kam für mich nicht infrage, da die Expedition Modelle mir rein optisch nicht gefallen und Oldtimerbusse mir zu wartungsintensiv erscheinen. Und so bin ich dann auf die umgebauten Schulbusse gekommen. Siehe auch hier die Beiden  Artikel inklusive der Schulbus Videos (cooler Schulbus – Umbau zum  Wohnmobil und Schulbus von Felix Starck – Expedition Happiness)

Vorteile US Schulbus:

  • Zum einen ganz klar der Stylefaktor.
  • Zum anderen sind US Schulbusse auf LKW Technik erstellt, dementsprechend auch sehr robust und motormäßig sehr lange haltbar (natürlich bei entsprechender Pflege).
  • Ein weiterer Vorteil liegt daran, dass eine Menge Platz vorhanden ist und man sich so auch individuell einen Ausbau erstellen kann.
  • Dazu kommt auch noch mal der Preis. Schulbusse kann man in USA ersteigern und geeignete Fahrzeuge findet man schon weit unter 10.000 $.

Nachteile US Schulbus:

  • Ein Fahrzeug muss erst mal importiert werden. Dazu bedarf es natürlich geeignete Hilfe.
  • Ein Transport aus der USA kostet Geld. Hinzu kommen noch Zollgebühren und die Mehrwertsteuer.
  • Wie kann man ein Fahrzeug kaufen? Entweder hinfliegen das Fahrzeug begutachten und dann importieren (das bedeutet natürlich Kosten für Flug und Unterkunft, sowie Zeit) oder aber das Fahrzeug über einen Händler ohne Probefahrt (quasi ungesehen) kaufen. Das birgt Risiken.
  • Was nicht vergessen werden darf: der TÜV. Das Fahrzeug sollte natürlich auch hier zugelassen werden, idealerweise mit Umweltplakette. Das könnte schwierig werden.
  • Und zu guter letzt, ein amerikanisches Fahrzeug benötigt Wartung und Ersatzteile. Wo kann man diese her bekommen?

Meine Entscheidung zum Schulbus:

Die Entscheidung zum US Schulbus Projekt ist mir somit nicht leicht gefallen. Aber nachdem ich mir auch ein paar gebrauchte Wohnmobil-Modelle angeschaut habe und ich gesehen habe was man für circa 25.000 € an Fahrzeug bekommt, war mir klar, dass es für mich nicht infrage kam, mir ein gebrauchtes Wohnmobil zu kaufen. Die Videos zu den Schulbussen taten ihr übriges. So stellte ich mir das Interieur vor: stylisch cool. Das Einsteigen in so einen individuellen umgebauten Schulbus soll so sein wie nach Hause kommen.

Die Idee war geboren und ich vom Skoolie – Virus infiziert :-).

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Bei der Suche nach anderen Schoolbus-Umbauten zum Wohnmobil bin ich irgendwann bei Felix Starck und seinem Bus gelandet. Felix Starck? Der Name dürfe manch einem bekannt vorkommen, so hatte er 2014 den Kinoerfolg „Pedal the world“ wo er seine Fahrrad-„Weltreise“ (18.000 km, 22 Länder, 365 Tage) als eine Art Dokumentarfilm vermarktete und sowohl rund 150.000 Kinobesucher bekam, aber leider auch viele Neider und Kritiker.

Sein neues Projekt führt ihn zusammen mit seiner Freundin Selima (Mogli) und ihrem gemeinsamen Hund Rudi mit einem umgebauten US-Schoolbus von Florida nach Alaska um dann bis runter nach Argentinien zu fahren. Nachdem sie ihren grossen gelben Schoolbus dann endlich in Empfang genommen hatten, war natürlich sehr viel zu tun.  Der komplette Innenausbau musste gemacht werden und dazu hatten sich die beiden professionelle Unterstützung eines Schreiners genommen. Leider hat das auf Dauer nicht funktioniert und so mussten die Beiden den Bus halt alleine fertig stellen. Wie das Video zeigt, haben sie es echt super hinbekommen.

In ihrem Video-Channel bei YouTube (siehe https://www.youtube.com/channel/UCGCRdExu0G0ZrKk5TzG5eDA) gibt eine sehr gute Anleitung zum Busumbau zu sehen. Auf insgesamt 8 Videos zeigt Felix, wie sie den Bus umgebaut haben in Einzelschritten. Die Schritte waren wie folgt:

  • Alle SItze und der Boden kamen raus
  • Die Bleche darunter wurde entrostet und versiegelt werden
  • Dann wurde der neue Boden verlegt.
  • Anschliessend wurden die Seitenverkleidungen verschraubt, die Isolierungen verklebt und die Verkabelung verlegt.
  • Dabei haben sie in der Busdecke noch ein Loch gefunden und abgedichtet.
  • Danach kam der Bettenbau. Parallel dazu wurden die Wände und die Decke gestrichen.
  • Das war dann HALBZEIT 🙂
  • Von außen wurden noch ein paar Stellen abgespachtelt und der ganze Bus neu gestrichen. In den USA dürfen ausrangierte Schulbusse nicht in gelb rumfahren, bei uns in Deutschland ist das anders.
  • Nachdem der Handwerker keine Lust mehr hatte, machten Felix und Mogli alleine weiter. Learning by doing!
  • Die Elektrik, Gas und Wasser mussten verlegt werden und die kompletten Möbel mussten noch gefertigt werden.
  • Das Bad wurde gefließt und WC und Küche komplettiert.
  • Nachdem dann alles soweit fertig war, konnte das innere dann schön wohnlich gemacht werden.

Ihr könnt alle Schritte auf Felix YouTube Channel nachsehen. Das solltet Ihr erst recht machen, wenn Ihr vorhaben sollte, ebenfalls so ein Fahrzeug zum Wohnmobil umzubauen.

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Fazit:

Ich finde das Fahrzeug einfach ziemlich cool. Gut, für Deutschlands Straßen ist der Bus mit 12 Metern definitiv zu lang, aber dafür gibt es den Schoolbus auch als Midi-Bus mit einer Länge von 8 – 9 Metern. Aufgrund der hohen Leistung des 7 Liter Dieselmotors ist das Gewicht kein Problem für die USA. In Deutschland würde ich da schon eher auf das Gewicht achten, alleine schon deshalb, weil eine Zulassung unter 7.49 to viele Vorteile hat. Ausserdem kostet jedes Kilo mehr an Gewicht auch mehr Sprit. In den USA kein Problem :-). Der Innenausbau wurde aus Palettenholz gemacht und alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Selbst der Eames Chair von Vitra (hier den Eames Chair bei Amazon ansehen) durfte nicht fehlen. Alles ist super designt, würde ich so nehmen wollen.

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Dieses Video war für mich der Anfang meiner Überlegungen einen US Schulbus zu kaufen und diesen dann zum Wohnmobil umzubauen.

Die beiden Besitzer haben drei Monate gebraucht (und viele Liebe :-)), um aus dem 1993er Ford Schulbus mit Dieselmotor auf Basis eines Thomas Aufbaus ein cooles, voll ausgestattetes Wohnmobil zu bauen. Im Video zeigen sie stolz alle Details mit Holzboden, Dusche, Toilette, Schlafzimmer, Stauraum und mehr.

Kommt man in den Bus rein, sieht man sofort den schönen Holzboden. Die Wände sind mit Holz verkleidet und wie das ganze Innenleben in weiß lackiert. Im Moment stehen viele Accessoires im Bus und die Besitzerin meint, dass zum Verstauen aller Dinge nur ca. 40 Minuten gebraucht werden und schon ist der Bus abreisefertig.

Ihr Umbauprinzip ist ziemlich einfach: „Keep it simple“ so gibt es keine aufwändigen Einbauten für Licht, Wasser oder Gas.
Für die Küche wurden 2 kleine Holzwände eingebaut, damit sich der Kühlschrank nicht verselbständigen kann. Auch Herd und Spüle mit Warmwasserboiler wurden ohne großen Aufwand eingebaut.

Der Badbereich beinhaltet eine Toilette (mit Fenster!) und eine Dusche. Die Dusche wird auch als Abstellfläche genutzt.

Im hinteren Bereich befindet sich das Schlafzimmer. Unter dem Bett ist genügend Stauraum für alles Mögliche und die Notausgangstür kann ebenfalls geöffnet werden. So kommt man auch von außen an den Stauraum unter dem Bett.

Das Motto des US Schulbusses, welches auf die Stoßstange geschrieben ist, finde ich sehr passend:

„Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung“ – Leonardo da Vinci

Naja, angeblich ist es von ihm, aber man ist sich da wohl nicht ganz sicher…

Dann wurde ein Frischwasser und Schmutzwassertank im Heck eingebaut. Der Frischwasssertank befindet sich direkt unterhalb des Badezimmers, somit wird das Wasser  einfach nach oben in die Dusche gepumpt und das benutzte Duschwasser läuft direkt nach unten in den Abwassertank – wie gehabt, „keep it simple“. In der Nähe von der Fahrerkabine ist außen noch ein kleines Staufach für 2 große Autobatterien. Da der „normale“ Stromverbrauch eher gering ist, außer Toaster, Kaffeemaschine, Wasserpumpen und etwas Licht der LED-Leisten gibt es fast keine Stromberaucher im US Schulbus, reicht das auch für ein bißchen Zeit, um autark ohne Strom in der Wildnis auszukommen.

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Areiwo Wohnmobil mieten

Erfahrungsbericht Wohnmobil mieten bei Fa. AREIWO in Altenberge

Wir hatten uns für unseren Wohnmobilurlaub in der Normandie folgendes Wohnmobil von der Firma AREIWO (www.areiwo.de) in Altenberge gemietet: Pilote Reference G 740 LJR.

Das Wohnmobil war fast neu (ca. 6000 km Laufleistung) und entsprechend gut war auch die Ausstattung:

Daten zum Wohnmobil:

96 kW (131 PS) , Diesel, Klimaanlage , Zulässiges Gesamtgewicht: 3500 kg, Anzahl Schlafplätze: 4, Länge: 7.440 mm, Breite: 2.300 mm, Höhe: 2.920 mm

Fahrzeugbeschreibung:

Fiat Ducato 2,3 JTD, mit Fiat-Chassis, ABS, Fahrer- und Beifahrersitze mit Armlehnen, Kühl-Gefrierkombination, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Verdunkelungsrollos im Fahrerhaus, Anhängerkupplung, Drehbare Pilotensitze, Luxus Aufbautür, elektrische Fensterheber auf der Fahrerseite, Reifenreparaturset, Seitenschürzen, Armaturenbrett mit Holzdekor, CD-Radio mit Lautsprecher, Gasumschaltautomatik, elektrische Trittstufe, Außenbeleuchtung.

Abwicklung der Vermietung:

Im Herbst des vorherigen Jahres hatten wir die Reservierung klar gemacht und den Mietvertrag unterschrieben. Pünktlich zum Urlaubsstart konnten wir das Wohnmobil in Empfang nehmen. Es befand sich im abfahrbereiten Zustand. Es handelte sich ja auch um ein nigel-nagel-neues Wohnmobil :-). Nach kurzer Einweisung zwecks Bordelektronik, Besonderheiten bei der Nutzung des Gases für den Kühlschrank, Nutzung & Entsorgung der Chemietoilette und Nutzung des Frischwasser- und Abwassertanks konnten wir unser Reisemobil beladen und sofort durchstarten. Die Innenausstattung war luxuriös. Zusätzlich hatten wir noch Campingstühle und einen Campingtisch an Bord. Optimal wäre sicherlich eine Rückfahrkamera, aber dies ist für Leihmobile nicht vorgesehen.

Fazit:

Insgesamt kann ich sowohl die Wohnmobile von AREIWO als auch den Service und die gute Betreuung absolut empfehlen. Wir waren mit den tollen Reisemobilen der FA. AREIWO schon in Schweden, Norwegen, Italien und im Elsass. Jedes Mal bekamen wir neue Wohnmobile zu einen  fairen Preis. Für mich ist die die Wohnmobilvermietung in Altenberge auf alle Fälle die erste Adresse im Münsterland.

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